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Bauen & Wohnen


 

Kaminholz zum Heizen

von Friedrich Schmädeke; veröffentlicht am 06.12.2007
Kaminholz findet sowohl zum Beheizen von Gebäuden, als auch teilweise zum Befeuern einer Kochstelle Verwendung. Das Feuer ist der älteste Brennstoff- und Energielieferant der Menschheit.
Wichtig ist zur Verwendung des Brennholzes, dass dieses zuvor richtig bearbeitet wurde.
Bevor das Holz zur Wärme- und Energiegewinnung genutzt werden kann, muss es zunächst gespalten und zu Scheiten gesägt werden.
Das frisch gespaltene Brennholz, welches noch einen hohen Feuchtigkeitsgrad besitzt, wird nun ein bis zwei Jahre zur Lagerung aufgeschichtet. In dieser Zeit sinkt die Feuchtigkeit des Holzes von etwa 75% auf unter 20% und die Heizwerte verbessern sich deutlich. Bei feuchtem Holz geht während der Verbrennung viel Wärmeenergie verloren, da ein Teil der Energie zum Verdampfen des Wassers bzw. der Feuchtigkeit benötigt wird. So ist das Holz nach der Trocknung viel besser für das Heizen geeignet.


Das Heizen mit Kaminholz in einem Ofen ist neben dem reinen Nutzgebrauch ebenfalls von einem Genuss- und Gemütlichkeitsempfinden begleitet, welches sich sowohl aus dem optischen Eindruck eines offenen Feuers, als auch dem natürlich Geruch und der knisternden Geräuschkulisse während des Verbrennungsvorgangs ergibt.
Dies ist besonders für die Verbrennung im offenen Kamin oder dem Kaminofen der Fall, gilt jedoch auch für das Beheizen mit einem Kachelofen, der neben der eigentlichen Wärmeerzeugung auch für eine besondere Atmosphäre in dem jeweiligen Raum sorgt.


Zur Nutzung als Kaminholz ist die Buche am gebräuchlichste. Sie zeichnet sich durch das Aufweisen vieler gewünschte Eigenschaften bei der Verbrennung wie z.B. guten Heizwert, Geruch und gute Glutentwicklung auf.


Das Birkenholz ist auf Grund seines geringen Funkenflugs bei der Verbrennung besonders gut für offene Kamine geeignet.


Eichenholz eignet sich in erster Linie zur Verbrennung in geschlossenen Öfen, welche nur der Erwärmung dienen, da sich bei einer zwar langen Brenndauer kein sonderlich ansprechendes Flammenbild entwickelt.


Bei der Verbrennung von unbehandeltem Holz werden hauptsächlich Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf abgegeben.
Gegenüber anderen Energieträger wie Erdöl oder Erdgas verfügt der natürliche, nachwachsende Energielieferant Brennholz über den umweltfreundlichen Vorteil, unter nachhaltiger Produktion CO2-neutral zu verbrennen. Der wachsende Baum verbraucht nämlich über eine lange Zeit hinweg Kohlendioxid, bevor er gefällt wird.


Darüber hinaus machen niedrige Preise und die Notwendigkeit eines umweltfreundlichen Handelns das Heizen mit Brennholz attraktiv.


Es gibt bereits jetzt eine Vielzahl von Kaminholzlieferanten welche kostengünstig z.B. Kaminholz nach Hannover oder Bremen liefern.
Somit ist auch die Beschaffung von Brennholz unkompliziert, was das Heizen damit wiederum fördert.


Informationen zum Autor
NameFriedrich Schmädeke
Emailemails[at]kaminholz-schmaedeke.de
Homepagewww.kaminholz-schmaedeke.de
Anzahl Artikel1
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veröffentlicht am06.12.2007
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