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Immobilienfonds als Geldanlage
von Daniel Franke; veröffentlicht am 21.09.2007
Millionen von Anlegern nutzen bereits seit Jahrzehnten Immobilien als Form der sicheren Geldanlage. Dabei gibt es mehrer Möglichkeiten, sein Geld anzulegen: Direktinvestment, offener Immobilienfonds und geschlossener Immobilienfonds. Ein Direktinvestment kommt entweder nur für vermögende Anleger in Frage oder dient den meisten Verbrauchern als Mietersatz und Altersvorsorge. Bei den Fonds hingegen steht den Anlegern eine unendliche Palette an Möglichkeiten zur Verfügung. So muss er sich zunächst entscheiden, ob er in geschlossene oder doch lieber in offene Immobilienfonds investieren will. Offene Immobilienfonds haben den Vorteil, dass sie bereits ab geringen Summen gekauft und börsentäglich gehandelt werden können. Die Preisfindung richtet sich dabei auch nach Angebot und Nachfrage und es besteht hinsichtlich der käuflichen Fondsanteile keine Begrenzung. Geschlossene Immobilienfonds hingegen haben von Anfang an ein festgesetztes Fondsvolumen und Anteile daran sind nur während der so genannten Zeichnungsphase erhältlich. Nach Verkauf aller Anteile wird ein solcher Fonds geschlossen und ist dann nur noch über Fondsbörsen am Zweitmarkt handelbar. Wer die Wahl zwischen offenem und geschlossenem Immobilienfonds hat, sollte seine Wahl anhand des zu investierenden Geldes, dessen Entbehrlichkeit und der geplanten Investitionsdauer treffen. Während man Anteile an offenen Immobilienfonds börsentäglich wieder verkaufen kann, geht dies bei geschlossenen Fonds nicht so einfach. Hier muss entweder bis zum Ende der prospektierten Laufzeit gewartet oder ein Käufer über den Zweitmarkt gesucht werden. Hinsichtlich der Höhe der geplanten Investition gilt es zu beachten, dass man Anteile an offenen Immobilienfonds bereits ab einem Stück kaufen kann, während geschlossene Immobilienfonds ein Mindestzeichnungsvolumen haben. Darüber hinaus bestehen auch Unterschiede in der Sicherheit des angelegten Geldes. Beim offenen Immobilienfonds werden die Einlagen der Kunden als Sondervermögen verwaltet und sind selbst im Falle eines Konkurses der Fondsgesellschaft vor dem Zugriff der Gläubiger geschützt. Bei geschlossenen Fonds wird der Anleger Miteigentümer des Fonds, was einer unternehmerischen Beteiligung gleichkommt. Sein Geld ist daher nicht vor Verlust geschützt, denn er trägt sowohl Chancen als auch Risiken des Fonds mit. Für dieses höhere Risiko werden Anleger geschlossener Immobilienfonds aber auch mit höheren Renditen belohnt, so dass jeder für sich abwägen muss, in welche der beiden Anlageformen er investiert.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 21.09.2007 |
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