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Hochdruckreiniger in der Sanierung
von Georg Grohs; veröffentlicht am 02.08.2007
Dicke, alte Farbschichten sollen beseitigt werden oder der Beton zeigt Risse und soll bis auf die Armierung abgetragen werden? Man kann jetzt entweder zum Spachtel oder Hammer greifen, aber es geht eleganter und vor allem bei großen Flächen auch bedeutend schneller.
Die Lösung ist ein leistungsstarker Hochdruckreiniger. Mit Geräten in der Leistungsklasse ab 300 bar, speziell Heißwassergeräten, kapitulieren Farbschichten in der Regel. Setzt man zudem das passende Reinigungsmittel ein, ist schnell die alte Farbe abgelöst, im Schaum gebunden und kann einfach weggespült werden. Etwas hartnäckigere Teer- oder Bitumenanstriche stellen für Hochdruckreiniger ab 500 bar in der Regel kein Problem mehr dar. Heißwasser, das mit Hochdruck auf den Teeranstrich geschossen wird, löst diesen meachnisch durch Druck und physikalisch durch Wärme ab. Auch hier kann ein Reinigungsmittel unterstützend wirken, gerade, wenn es eine gute Lösung von öl- und fetthaltigen Substanzen erreicht.
Marmor, Stein und Eisen bricht, wenn man genügend Druck aufwendet. Beton ist für Höchstdruckaggregate ab 1.500 bar in den seltensten Fällen ein lange bestehendes Hindernis. Entsprechend einfach gestaltet sich die Sanierung von marodem Beton. Die geballte Wasserkraft läßt schadhafte Stellen einfach wegplatzen, bis eine gesunde Substanz erreicht wird. Neuer Beton drauf – fertig. Auch schon beim Bau sind diese Geräte gut einsetzbar. Falls sich irgendwo Nasen gebildet haben, also der Beton unkontrolliert verlaufen ist, reichen ein paar Arbeitsgänge mit einem leistungsstarken Hochdruckreiniger und die Schadstelle ist beseitigt.
Für beide Anwendungsbereiche reichen die 50 Euro Sonderangebots Hochdruckreiniger selbstredend nicht aus. Hier ist Profi-Material nötig, das nicht alleine eine hohe Leistung bringt, sondern diese auch über einen langen Zeitraum gewährleistet. Auch beim Zubehör ist eine entsprechende Qualität nötig. Billige Pistolen halten einem solchen Druck ebensowenig lange Stand, wie ein einfacher Gummischlauch. Mehrfach stahlummantelte Schläuche und im Fall eines Höchstdruckaggregats sogar Düsen aus Saphir sind die Mittel der Wahl. Dann aber steht einer schnellen wie effizienten Sanierung nichts mehr im Weg.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 02.08.2007 |
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