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Technik


 

HDTV auf Leinwand

von Tanja Komjahn; veröffentlicht am 04.12.2007
Mit der Einführung des hochauflösenden Fernsehens wurden neben dem eigentlichen Flimmerkasten mit dem HDTV-Beamer eine weitere Gruppe von Geräten zur Bildwiedergabe für den Heimkinobereich faszinierend. Waren bis zu dem Zeitpunkt Beamer nur als Datenprojektoren für den Einsatz am Computer oder teuere Röhren-Projektoren verfügbar, so hat sich unmittelbar mit dem Videobeamer eine weitere Fraktion etabliert. Der Videobeamer ermöglicht es, zu einem günstigen Preis eine brilliante Bilddiagonale darzustellen. Eine ganze Serie von gegenwärtigen Beamern sind in der Lage, HD-Material zu projezieren. Wichtige Voraussetzung dafür ist das Dasein einer DVI- oder HDMI-Schnittstelle, die den HDCP-Standard unterstützt. Darüber hinaus muss die Auflösung minimal 1280x720 betragen, für die volle HD-Auflösung sind allerdings 1920x1080 Bildpunkte zwingend.

Wer sich mit dem Gedanken beschäftigt, einen Beamer zuzulegen sollte einige Punkte berücksichtigen. Eher selten steht ein Raum bloß für die Beamer-Nutzung zur Verfügung, in der Regel muss sich das Gerät und die erforderliche Leinwand geschmackvoll in das Wohnzimmer integrieren. Folgedessen kann es sein, dass an die Optik des Beamers erhebliche Anforderungen gestellt werden. Vom Abstand des Beamers zur Leinwand hängt die Grösse des projizierten Bildes ab. Wenn der Abstand durch räumlicher Verhältnisse klein ist, dann muss die Optik des Beamers dies kompensieren können. Außerdem steht nicht unbedingt der optisch ideale Aufstellungsort, gewissenhaft mittig gegenüber der Leinwand, zur Verfügung. In diesem Fall ist der Ausgleich der sichtbar werdenden Kissenverzerrungen notwendig. Man sollte sich auch vorher Gedanken über die Grösse und das Format der Leinwand machen. Das 16:9-Format ist bei Filmen häufig, eine 4:3 Format Leinwand wirkt da deplatziert. Des Öfteren hat die Leinwand einen schwarzen Rand, in dem das projizierte Bild richtig reinpassen soll. Es wird also eine Wechselwirkung zwischen Beamer, Leinwand und Abstand, die vorher korrekt kalkuliert werden sollte.

Bei der Auswahl des HD-Beamers selbst sind verschiedene weitere Punkte wichtig. Es gibt etliche Bauarten, die systembedingt Vor- und Nachteile aufweisen. Die Bildqualität sollte man vor dem Erwerb mit eigenen Augen gesehen haben. Bedeutend ist bei der Nutzung ebenso das entstehende Betriebsgeräusch, welches sich zügig unerwünscht bemerkbar machen kann. Ausreichender Kontrast ist wesentlich, eine große Helligkeit nicht wirklich, da der Beamer meistens im abgedunkelten Raum genutzt wird. Wer über einige HDV-ausgebende Quellen nutzt sollte einen Beamer vorziehen, der über mehrere DVI- oder HDMI-Eingänge verfügt.


Informationen zum Autor
NameTanja Komjahn
Emailt.komjahn[at]gmail.com
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veröffentlicht am04.12.2007
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Bildquelle: pixelquelle.de - Interessantes