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Gesundheit


 

Was tun bei hartnäckiger Verstopfung?

von Kathrin Grieder; veröffentlicht am 21.04.2008
Ist bei der Stuhlabgabe regelmässig starkes Pressen nötig und beschränkt sich der Toilettengang auf weniger als zwei Mal pro Woche, so handelt es sich gemäss Medizinern um eine Verstopfung. Die Ursache dafür ist ein verhärteter Stuhl im Darmtrakt, was oft mit einer Verschlechterung des allgemeinen Wohlbefindens einhergeht. Solange das Symptom nicht auf eine andere schwere Krankheit zurückzuführen ist, sollte eine Verstopfung jedoch keine ernsteren Bedenken machen. Es gilt jeweils beim Arzt abzuklären, ob eine seriöse Behandlung nötig ist, oder ob das Problem mit Hilfe einer einfachen Methode behoben werden kann, zum Beispiel durch einen Irrigator.

Als Auslöser einer Verstopfung werden meist schlechte Alltags- und Ernährungsgewohnheiten genannt. Zu wenig Flüssigkeiten, seltene Einnahme faserreicher Kost (Gemüse, Früchte, Vollkornflocken, Vollkornbrot), Bewegungsmangel und Stress können zu Problemen mit der Stuhlabgabe führen. Deshalb sollte vor einer medizinischen Behandlung eine Anpassung dieser Elemente in Betracht gezogen werden. Gegebenenfalls kann eine Darmentleerung durch einen Irrigator erstaunliche Resultate erzielen.

Letztere Methode wird oft unterschätzt. Viele stellen sich vor, dass das Einführen von warmem Leitungswasser in den Magen-Darm-Trakt mit sehr unangenehmen Gefühlen verbunden ist, und dass ein Irrigator längst zu den historischen Museumsrelikten gehört. "Falsch" sagen dazu viele Ärzte und bringen das einst so übliche Mittel wieder vermehrt zur Anwendung. Denn entgegen der anfänglichen Ängste der Patienten ist ein Darmeinlauf eine der schnellsten und schonendsten Methoden um eine Verstopfung zu beheben. Dabei wird nämlich nicht nur der verhärtete Stuhl abgeführt, sondern es kommt auch zu einer Beseitigung von Altlasten aus dem Körper und zu einer Sanierung des Darms. Auf diese Weises wird auch das allgemeine Wohlbefinden verbessert.

Ein Irrigator ist fast immer in der Lage den Stuhlgang wieder in Lauf zu bringen. Sollten sich jedoch natürliche Methoden als unwirksam erweisen, so kann noch die Verwendung von klassischen Abführmitteln in Betracht gezogen werden. Diese sollten jedoch möglichst sparsam eingesetzt werden, da sie den Magen-Darm-Trakt belasten und manchmal zu schwerwiegenden Nebeneffekten führen.

Kathrin Grieder, info(at)orgawell.ch



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NameKathrin Grieder
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veröffentlicht am21.04.2008
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