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Das Handy wird zum Massenphänomen
von Tobias Wilk; veröffentlicht am 14.11.2007
Man hört und sieht sie überall und nicht selten machen sie sich störend und unangenehm in den falschen Momenten bemerkbar. Etwa in einer Besprechung, während des Ja Wortes auf einer Hochzeitsfeier oder in der romantischen Idylle eines französischen Restaurants: Handys.
80% aller deutschen Haushalte besaßen 2006 ein Mobiltelefon oder ein vergleichbares Gerät. Im Vergleich zum Jahr 2000 bedeutet dies eine Steigerung von 267%. Noch in den 1990er Jahren war es für den Otto-Normal-Verbraucher allzu utopisch an den Besitz eines mobilen Telefons auch nur zu denken. Erst Ende des Jahrzehnts wurden die Geräte preislich erschwinglich und verbreiteten sich von nun ab rasant durch alle Schichten und Haushalte. Zu Minutenpreisen von bis zu 2,- DM telefonierten nicht länger nur Geschäftsleute, sondern auch Hausfrauen, Angestellte, Bauern und Teenager. Die Prepaidkarte ermöglichte bald auch eine bessere Kostenkontrolle der Telefongebühren. Außerdem wurde neben dem mobilen Telefonieren der Versand von SMS immer populärer. 2006 versandten die Deutschen die unfassbare Menge von 23 Milliarden SMS:
Durch den steigenden Absatz und die stetige Nachfrage entwickelte sich die Technologie der Geräte rasant. Die Handys nahmen ab an Gewicht und Größe. Im Gegenzug wurde das Design verbessert, die Akkulaufzeit gesteigert und der Funktionsumfang in einem bis dahin unbekannten Maße erhöht.
Heute verfügen Mobiltelefone neben der Möglichkeit zu telefonieren und SMS zu versenden über integrierte Digitalkameras, Mp3- und Videoplayer, die Funktion des Email- und Multimedia-Nachrichten-Versandes, Diktiergerät, der Option zur Videotelefonie oder zum Aufbau einer Internetverbindung sowie unzähligen weiteren Funktionen. Die deutschen Handybesitzer nutzen von dieser Vielfalt durchschnittlich gerade einmal 5 Einzelfunktionen.
Das Handy bietet heute jung und alt heute die Möglichkeit überall erreichbar zu sein. Dies bedeutet für die einen Sicherheit und für die anderen einen erhöhten Stresslevel. Unbestreitbar ist jedoch, dass das Handy den Alltag der Menschen beeinflusst, in gewisser Weise bereichert, in jedem Fall aber stark verändert hat.
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Informationen zum Autor
| Name | Tobias Wilk |
| Email | kuhn[at]suma-profi.de |
| Anzahl Artikel | 1 |
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 14.11.2007 |
| gelesen | 803 mal |
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