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Grundlagen einer Drehmaschine

von Sven Meyer; veröffentlicht am 04.05.2007
Grundlagen der Drehmaschine :

1. Der Hauptantrieb einer Drehmaschine

Die überwiegende Mehrzahl der heutigen Drehmaschinen bietet heute einen Drehzahlbereich der zwischen 25 und 1800 Umdrehungen pro Minute liegt. Dabei wird die Geschwindigkeit über direkt über die Spindel geregelt, welche eine Justierung in 12-24 Stufen ermöglicht. Hierzu befinden sich an der Hauptspindel Riemen und Riemenscheiben mit denen die Umdrehung per Minute fest eingestellt werden kann. Hochwertige Drehmaschinen bieten darüber hinaus noch einen Frequenzumrichter, der es ermöglicht die Drehzahl der Drehmaschine völlig variabel einzustellen.

2. Der Spindelstock einer Drehmaschine

Im Spindelstock befindet sich das Getriebe der Drehmaschine, welches entweder mechanisch oder elektromagnetisch geschaltet wird. Die Nebenwellen sind rippenartig angelagert, was zu einer großen Starrheit und einer damit verbundenen Schwingungsfreiheit führt. Je fester die Spindel an dem Maschinenbett befestigt wird, desto geringer ist die Anfälligkeit gegenüber äußeren Einflüssen welche die Genauigkeit beeinflussen können. Jedoch erhöht sich hierbei auch der Montageaufwand und somit die Fertigungskosten deutlich, umso schwingungsärmer die Drehmaschine gefertigt werden soll. Sofern hierbei keine hochpräzise Serienfertigung erfolgen soll, wird daher in der Regel ein Mittelweg gewählt um die Maschinen noch kostengünstig auf dem Markt anbieten zu können.

3. Die Arbeitsspindel

Die Drehmaschinen Spindel wird benötigt um entweder mittels eines Spannfutters die Werkstücke aufzunehmen, oder um besonders lange Teile direkt durch die Spindel hindurch zu führen. Um ein Durchstecken der Drehteile zu ermöglichen muss die Spindel der Drehmaschine innen hohl sein. Dieses hat ebenfalls den Vorteil, dass Spannungen, welche durch das härten der Spindel an der Oberfläche auftreten können, abgemildert werden. Das Bodenrad der Spindel wird oftmals direkt hinter dem vorderen Hauptlager der Drehmaschine befestigt um auftretende Belastungen des Antriebsrades zu verringern.

Auf der Arbeitsspindel können folgende Spannvorrichtungen befestigt werden :

a. Drehspitze
b. Futter
c. Planscheibe
d. Spannzange

Seit geraumer Zeit findet sich für die Aufnahme auch eine Norm, damit alle Spannwerkzeuge auf jeder Drehmaschine befestigt werden. Die Camlock Aufnahme hat sich dabei am Markt etabliert. Hierbei werden die Halterungen durch Drehung von Exzenterbolzen gesichert.


Informationen zum Autor
NameSven Meyer
Emails.meyer[at]holz-metall.info
Homepagewww.holz-metall.info
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veröffentlicht am04.05.2007
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