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Erst vergleichen, dann das Girokonto wechseln
von Johann Janecke; veröffentlicht am 01.01.2008
Das eigene Girokonto gehört unzweifelhaft zu den wichtigsten Finanzprodukten die man haben kann und muss. Alle Zahlungsvorgänge des täglichen Lebens werden in der Regel über das Girokonto abgewickelt.
Was aber ist besser: Ein Girokonto bei einer herkömmlichen Bank oder das moderne Online Banking? Dieser Frage wollen wir im Folgenden auf den Grund gehen. Online Banking gibt es sowohl beim Filialbankkonto als auch bei einer Internetbank.
Der offensichtlichste Unterschied zwischen einem Girokonto bei einer Filialbank und einem Girokonto bei einer Internetbank ist der, dass Filialbanken in aller Regel eine Kontoführungsgebühr belasten. Möchte man zudem noch eine Kreditkarte haben, wird es nochmals teurer.
Die meisten Internetbanken halten das anders. Nicht nur, dass die Kontoführung hier meist kostenfrei ist, auch eine Kreditkarte gibt es bei vielen Banken noch kostenlos dazu.
Ein weiterer, wichtiger Unterschied zwischen einer Filialbank und einer Internetbank ist, dass man bei Internetbanken in der Regel sehr gute Zinsen auf Guthaben bekommen - eben auch bei Girokonten.
Nachteilig wird den Internetbanken oft ausgelegt, dass man nirgendwo Geld abheben könne ohne Gebühren zu zahlen - diese Zeiten sind aber lange vorbei. Die meisten Internetbanken haben sich bestimmten Finanzgruppen angeschlossen und ermöglichen so, an bestimmten Automaten quer durch Deutschland kostenlos Bargeld abzuheben. Hinzu kommt noch, dass immer mehr Internetbanken auf die kostenlose Abhebung mit der Kreditkarte ermöglichen.
Wie man sieht sind Girokonten im Internet eine lohnende Alternative zum herkömmlichen Weg, dem Konto bei einer Filialbank. Doch vergleichen muss man auf jeden Fall, da die Bedingungen teilweise weit auseinander liegen. Ein Girokonto-Vergleich im Internet kostet ja nichts. Der Girokonto-Vergleich sollte allerdings transparent dargestellt sein. Dies ist im Internet nicht immer der Fall.
Als besonders seriös gelten Vergleiche, die von renommierten Gesellschaften, wie zum Beispiel der Stiftung Warentest, durchgeführt wurden. Hier sollte man immer einen aktuellen Test befragen, da sich oft nach Testveröffentlichungen die Bedingungen ändern. Achtung: Gütesiegel gibt es wie Sand am Meer.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 01.01.2008 |
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