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Ernährung


 

Gesund mit Wein

von Barbara Adams; veröffentlicht am 19.06.2007
Mit einer in Europa über 2000 jährigen Geschichte gehört der Wein zum Kulturgut der Menschheit. Und so lange wie die Menschen den Weinbau betreiben und den Wein trinken, genau so lange streitet die Menschen über die Frage, ob Wein gesund oder gar als Medizin anzusehen ist.

Im alten Griechenland stellte Hippokrates fest: "Der Wein ist in wunderbarerer Weise für den Menschen geeignet, vorausgesetzt, dass er, bei guter Gesundheit, sinnvoll und in rechtem Masse verwendet wird, übereinstimmend mit der Verfassung der einzelnen Person."

Und in der Bibel wird zitiert, dass "der Wein dem Menschen wie Lebenswasser sei". Der Zusatz " .. wenn er ihn trinkt mit Maß.... " lässt erkennen, dass man um die wohltuende Wirkung des Weins wusste, dass es aber auf die richtige Menge ankommt. Die Auswirkungen eines zu hohen Weinkonsums werden in der Bibel zitiert mit den Worten "zu viel Wein steigert den Zorn und schwächt die Kraft".
Diese Aussagen haben bis heute ihre Gültigkeit.

Von Griechenland aus kamen per Weinhandel viele Rebsorten in das Römische Reich. Durch die Römer wurden der Weinbau und der Weinhandel perfektioniert. Die römische Weinkultur breitete sich über alle Provinzen aus und ist heute noch vielerorts erkennbar. Aus erhaltenen Inschriften lassen sich verschiedene Weinrezepte rekonstruieren. Beispielsweise wurde den Sklaven an heißen Sommertagen Wein mit kaltem Wasser gemischt gereicht, da dieses Getränk "den Leib erfrischt und den Geist befreit". Es ist bekannt, dass die römischen Mediziner als Antiseptikum reinen Wein verwendeten. Außerdem waren sie wahre Meister darin, den Wein mit verschiedenen Zutaten zu mischen um Arzneien herzustellen. So wurde bei Erkaltungskrankheiten "warmer Wein, dem Honig zugesetzt wird" empfohlen. Diese Mixtur kann man durchaus als Vorläufer des heutigen "Glühweins" ansehen.

Im Mittelalter war es eine Selbstverständlichkeit den Wein als Medizin zu verwenden bzw. gab es viele Rezepte, in denen Wein ein Bestandteil der Arznei war. Bei der Heidelberger Krankenkasse gab es sogar noch bis zum Jahre1920 Rotwein auf Rezept.

Nach heutigen Erkenntnissen ist die gesundheitsfördernde Wirkung von in Maßen getrunkenem Wein bewiesen. Vor allem die Wirkung des Rotweins auf Herz und Kreislauf, auf das Nervensystem und die Verdauung wird positiv bewertet. Antioxidantien schützen vor Krebs- und Herzkrankheiten, indem sie freie Radikale abfangen.

Und noch eine gute Nachricht: Da ein guter Wein auch die Durchblutung fördert, wirkt er wie Jogging für die grauen Zellen und beugt dem altersbedingten Abbau der Gehirnfunktionen vor – wenn man den Rat befolgt: Kleine Menge – Große Wirkung.


Informationen zum Autor
NameBarbara Adams
Emailbarbara.adams[at]sommer-co.com
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veröffentlicht am19.06.2007
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