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Die Geschichte des Parketts
von Nicola Lavacca; veröffentlicht am 18.08.2008
In Europa sind Holzfußböden schon seit dem Mittelalter bekannt. So wurden bereits schon im 13. Jahrhundert rohe Bohlen nebeneinander gelegt, später waren es dann gehobelte Dielen aus Weichholz, zum Beispiel aus Fichte, Tanne und Kiefer. Hieraus entwickelte sich schließlich im 16. Jahrhundert das Parkett in seiner heutige Form. Der Laminat galt dabei seither als
repräsentativer Bodenbelag, wobei man ihn wirklich zunächst einmal nur in reichen Haushalten fand. Als man damit begann die Dielen auf unterschiedliche Länge zu schneiden und das Holz durch Beizen zu färben, und auch begann tropische Hölzer einzusetzen, dass man aus fernen Kontinenten importierte, begann die Blütezeit der Parkettkunst im 17. und 18. Jahrhundert, wobei das Parkett ab dem 17. Jahrhundert zum festen Bestandteil der Innenarchitektur wurde. Aber auch hier fand man Parkett vornehmlich ich den reicheren Haushalten. Es galt dabei desto wohlhabender der Haushalt dabei war, desto prachtvoller war der Bodenbelag. Dies führte auch dazu, dass in Frankreich das Tafelparkett erfunden wurde. Dieser Prunk ist noch heute in den Barockhäusern zu bewundern. Birnbaum, Kirsche und Nussbaum waren dabei die Hölzer, die bevorzugt für die Parketttafeln verwendet wurden. Auf den so genannten Intarsienböden, die vielfach damals in den Häusern zu finden waren, sind zum Teil ganze Bilder und Szenen in Holz dargestellt.
Im 19. Jahrhundert schließlich – mit dem Beginn der Industrialisierung – fand das Parkett letztlich auch den Weg in die Wohnhäuser und öffentlichen Gebäude. Maschinelle Bearbeitungstechniken, Dampfmaschinen und Sägewerke führten letztlich dazu diese Form von Bodenbelag letztlich auch erschwinglich wurde für jedermann.
Dass man Parkett versiegelte mit speziellen Ölen war bereits im Mittelalter üblich, jedoch wurde die Versieglungstechnik erst in den 1950er Jahren perfektioniert, was das Parkett pflegeleicht machte. Viele Menschen träumen von einem eigenen Haus mit dem Laminatboden, dieser wird sehr Günstig in Baumärkten verkauft. Die Installation / Anbringung ist recht einfach und wird dem Käufer ausführlich beschrieben.
Georg Tramsen
nesta123@gmx.net
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 18.08.2008 |
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