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Astrologie & Esoterik


 

Geschichte des Hellsehens

von Hans-Peter Klein; veröffentlicht am 17.08.2007
Zu fast jeder Zeit und in benahe allen Kulturen finden wir Traditionen des Hellsehens. Es gab schon immer außerordentlich einfühlsame und empfängliche Menschen, denen die Gesellschaft besondere spirituelle Fähigkeiten zusprach. Eine Gemeinsamkeit vieler hellseherisch Begabter ist, dass sie bereits in jungen Jahren Eingebungen und Visionen hatten, die in der Zukunft genauso eintraten. Diese Talente kann man durch gezieltes Üben fördern.

Um den Zustand der besonders aufnahmefähigen Hellsichtigkeit hervorzurufen oder zu intensivieren, wurden seit jeher auch Drogen zu Hilfe genommen. So praktizierte die Priesterin Pythia als Orakel des Tempels in Delphi, eine berühmte Hellseherin der Antike, ihre Weissagungen unter dem Einfluss von Gasen, die an einer Bruchstelle aus dem Erdinneren traten. Sie fiel dadurch in eine Art Trance, in der sie fähig war, Ereignisse der Zukunft vorauszusehen. Indische Hellseher und Schamanen aus Sibirien bedienen sich hingegen der „Götterdroge“ Soma, die sie aus dem auch hierzulande verbreiteten Fliegenpilz gewinnen, um Geschehnisse und Begebenheiten der Zukunft vorauszusehen.

Ein anderer bereits zu Lebzeiten sehr bekannter Hellseher lebte im 16. Jahrhundert. Sein Name ist Michel de Nostredame, in modernem Französisch auch Michel de Notredame, der heute jedoch besser unter dem lateinischen Namen Nostradamus bekannt ist. Viele seiner vornehmlich düsteren Vorhersagen trafen, auch für Kritiker dieser Zunft verblüffend genau, ein.

Ein gefahrloses und dabei sehr geeignetes "Werkzeug" des Hellsehens ist die wohlbekannte Kristallkugel. Man kann sie sich wie ein spirituelles Brennglas vorstellen. Eine leichte Übung hierbei ist die folgende: Stellen Sie die Kugel in einen Abstand von ungefähr 30 cm vor sich auf einen Tisch. Blicken Sie nun mit leicht gesenkten Augenlidern in die Kugel. Je länger Sie diesen Blick konzentriert beibehalten, desto deutlicher werden sich Bilder auf ihrer Netzhaut einstellen. Erst mit einiger Übung werden Sie in der Lage sein, den festen und unabgelenkten Blick in die Kugel bis zu fünfzehn Minuten zu halten. Dabei werden Sie bemerken, dass die Dauer und die Konzentration entscheidend sind. Durch die intensive Fixierung werden sich dann immer präzisere Formen vor dem Auge abzeichnen, die sich bei richtiger Übung soweit konkretisieren und festhalten lassen, dass der erfahrene Hellseher daraus Antworten auf zuvor angesprochene Problembereiche herleiten kann. Es wird angenommen, dass diese Bilder in den tiefer liegenden Bewusstseinsebenen des Hellsehers entstehen. Abhängig von seinen medialen Fähigkeiten ist ein Hellseher in der Lage, die Situation und die Fragen eines anderen Menschen auf seine Person zu übertragen und so dem Blick in die Kristallkugel Antworten und Rat zu entlocken.


Informationen zum Autor
NameHans-Peter Klein
Emailpresse[at]ovan.de
Homepagewww.ovan.de
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veröffentlicht am17.08.2007
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