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Die fünf gefährlichsten Schlangen der Welt
von Thomas Angene; veröffentlicht am 28.11.2007
Schlangen sind verblüffende Tiere. Ihre Charaktereigenschaften unterscheiden sich gewaltig von denen andere Tiere. Dazu kommt die Tatsache, dass sie eine unverkennbare Aura umgibt, die alle anderen Lebewesen vor Angst erstarren lassen. Nicht unbegründet. Das Gift einer Schlange reicht aus, um mehrere Personen auf ein Mal zu töten. Entgegen aller Erwartungen findet man die giftigsten Schlangen der Welt auf einem Kontinent. Sie sind in den australischen Wüsten und Regenwäldern heimisch.
Hier eine Auflistung der tödlichsten Schlangen und die Wirkung ihrer Gifte:
Inland Taipan oder Feuerschlange (Oxyuranus Microlepidotus)
Der Inland Taipan ist die tödlichste Schlange der Welt mit einer Giftdosis von 0.01 mg/Liter. Das
ist ca. 10 mal so viel wie das Gift der Mojave Klapperschlange und 750 mal so stark wie das der Kobra.
Das Gift dieser Schlange kann 250.000 Mäuse oder 100 Menschen töten.
Obwohl der Taipan die giftigste Schlange der Welt ist, hat man ein Gegenmittel entdeckt, welches in dem „Australien Reptile Park“ und in den „Commonwealth Serum Laboratories“ in Melbourne hergestellt wird.
Seine Hauptnahrung besteht aus kleineren Säugetieren wie Ratten, die im Moment gerade zur Plage werden.
Diese Schlange findet man im Northern Territory, in Queensland, South Australia und North South Wales.
King Brown Snake (Pseudechis Australis)
Das Gift der King Brown ist im Vergleich zum Inland Taipan weniger tödlich. Allerdings produziert sie ihr Gift in großen Mengen. Melkt man eine Tiger Schlange, produziert sie durchschnittlich 10-20 mg. Eine normal große King Brown hingegen, liefert über 150 mg mit einem Biss. Die King Brown hält den Rekord der meisten tödlichen Bisse inAustralien . Ein Grund dafür ist sowohl ihr Vorkommen in ganz Australien als auch die Verwendung des falschen Gegengifts in früheren Jahren.
Die King Brown gehört nicht zur Gattung der Brown Snakes sondern zur Gattung der Black Snakes. Aus diesem Grund starben anfänglich viele Menschen da fälschlicher Weise das Gegengift für die Brown Snakes verwendet wurde.
Papuan Taipan (Oxyuranus Scutellatus)
Wie der Name schon sagt, ist der Papuan Taipan auf Papua Neu Guinea zu Hause. Er ist ein naher Verwandter der australischen Inland.- und Küstentaipane. 50% der Patienten, die von dieser Schlange gebissen werden, müssen künstlich beatmet werden. Wie die australischen Taipane ernährt sich auch der Papuan Taipan von kleinen Säugetieren.
4 & 5 Main Land und Eastern Tiger Snake
Diese beiden Schlangen besetzen den 4. und 5. Platz der Rangliste, aufgrund der Stärke ihres Gifts und der Menge registrierter Bisse. Ihr Gift ist hauptsächlich neurotoxisch und greift das zentrale Nervensystem an, kann aber auch Muskelschäden und die Bildung von Blutgerinseln bewirken.
Sie sind in Western Australia, Süd Australien und Tasmanien anzutreffen.
Klingt zwar alles recht dramatisch, allerdings kann ich euch zu eurer Beruhigung sagen, dass ich bis jetzt (mehr als sechs Monate) auf meiner Australien
Work and TravelReise noch keine einzige freilebende Schlange gesehen habe.
Es ist leicht, etwas zu verurteilen aufgrund der Gefahr, die sie für uns darstellen. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass diese Tiere nur angreifen, wenn sie sich provoziert fühlen. Wir wollen unsere Ruhe haben, und das wollen die Tiere auch.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 28.11.2007 |
| gelesen | 1722 mal |
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