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Gartentrampolin - Gesunder Spaß im eigenen Garten
von Sylvia Vogel-Weber; veröffentlicht am 27.12.2007
Das Gartentrampolin ist ein großes Sportgerät. Man spricht auch vom Riesentrampolin.
Das Sprungtuch oder Sprungmatte besteht aus elastischem wetterfesten Material. Mit Hilfe starker Zugfedern wird es über Haken an einem stabilen Gestell befestigt.
Ein überaus nützliches Zubehörteil ist das Sicherheitsnetz. Bei den riesigen Gartentrampolinen ist es sogar unverzichtbar. Es verhindert bei unglücklich gelandeten Sprüngen oder Anfängerfehlern den Absturz von der Sprungmatte. Diese, bis zu 2,60 Meter hohen Netze mit den dazu gehörigen Montageteilen fangen jeden Springer zuverlässig auf.
Das Gartentrampolin verfügt über ein ganzes Paket von Sicherheitseinrichtungen. Der Rand des Rahmens des Sprungtuches ist extra abgepolstert, die Haken an den Federn sind verdeckt und ebenfalls gepolstert. Das Gestänge besteht aus hochwertigem Werkstoff mit entsprechendem Festigkeitsnachweis. Genau auf das Material abgestimmte Mittel verhindern Korrosion und damit Festigkeitsverlust.
Einige Hersteller bieten sogar Leitern an, um bequem auf die Sprungmatte zu kommen. Dieses Zubehörteil wissen vor allem Menschen mit Behinderungen zu schätzen, denen das Trampolin zu einem neuen Lebensgefühl und höherer Lebensqualität verhelfen soll.
Auch Kinder, die unter mangelndem Selbstvertrauen leiden, lernen im Spiel das Trampolin zu besteigen. Die Umgebung ist den Kindern vertraut, es ist ja der eigene Garten. Unbeobachtet und sicher vor dem Spott anderer erobert sich das Kind Schritt für Schritt ein neues Körpergefühl. Es steuert bewusst seine Bewegungsabläufe, schult ganz allmählich seinen Gleichgewichtssinn. Das bislang zurückhaltende, ängstliche Kind findet Spaß an Bewegung, wird selbstbewusster, seelische Spannungen verschwinden ganz ohne Psychopharmaka.
Meist werden den Gartentrampolinen so genannte Wetterschutzplanen beigegeben. Gegen Wettereinwirkungen ist das Trampolin durch die verwendeten Stoffe und ihre jeweilige Veredelung geschützt. Die Plane soll das Gerät vor allem gegen Staub und sonstigen Schmutz schützen, Verunreinigungen durch Vogelkot oder Falllaub verhindern. Sie stellt auch einen zusätzlichen Schutz der Sprungmatte vor UV-Strahlung dar. Bei manchen Modellen muss vor dem Anbringen der Schutzhülle der Polsterkranz um den Rahmen der Sprungmatte entfernt werden.
Um die Funktionalität des Gartentrampolines lange zu erhalten, braucht man nur wenige Hinweise zu beachten.
Das Schutzpolster soll nicht straff sitzen. Dadurch würden Nahtstellen und Verschlüsse unnötig belastet. Wie der Name sagt, das Schutzpolster soll schützen, es ist nicht gedacht, darauf zu sitzen oder zu stehen. Auch bevorstehender Schneefall stellt eine gewisse Gefahr für das Gerät dar. Die Schneemassen, besonders von nassem Schnee belasten die Zugfedern über Gebühr. Bei aller Präzision, für Lasten von mehreren Tonnen sind die Federn nicht ausgelegt. Sie würden überdehnt, an Elastizität verlieren.
Mit ein paar Handgriffen ist die Sprungmatte abgespannt und der Gefahr vorgebeugt.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 27.12.2007 |
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