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Gesundheit


 

Freie Radikale und Antioxidantien

von Patric Warten; veröffentlicht am 05.01.2008
Freie Radikale sind hochgradig reaktionsfreudige Substanzen (Atome, Moleküle oder Ionen im menschlichen Organismus), die chemische Reaktionen im Organismus auslösen, die biologische Membranen (z.B. an Zellen oder Blutgefäßwänden) und die chemische Struktur von Zellen und Geweben schädigen.
Sie entstehen im Stoffwechsel, aber auch durch Zigarettenrauch, Nahrungsbestandteile, Medikamente und starker Sonnenlichtbestrahlung.

Freie Radikale können durch chemische Reaktionen (Oxidation) im menschlichen Organismus Schaden anrichten. So können sie zum Beispiel durch Oxidation an den Innenwänden der Arterien Arteriosklerose mit verursachen und können somit mitursächlich für Herzinfarkt und Schlaganfall sein. Freie Radikale können auch durch Oxidation an den Zellkernen unserer Körperzellen Krebs mit verursachen. Außerdem können sie mitverantwortlich für Allergien, Arthose, Autoimmunerkrankungen, Infektanfälligkeit und viele weitere Erkrankungen sein.
Entstehen viele Freie Radikale und daraus resultierende Reaktionen (Oxidation), so spricht man von oxidativem Stress.
Freie Radikale können durch das Vitamin A und deren Vorstufe Beta-Karotin, sowie die Vitamine C und E und dem Spurenelement Selen unschädlich gemacht werden. Diese Mikronährstoffe werden auch als „Radikalenfänger“ oder „Antioxidantien“ bezeichnet.
Durch die weit verbreitete Zivilisationskost (zu viel Zucker, Weißmehl, Fett und Fleisch und zu wenig Obst und Gemüse) fehlt es dem Organismus an Radikalenfängern und somit besteht oft oxidativer Stress mit den negativen Folgen für die Gesundheit.

Durch eine gesunde frischkostreiche Ernährung sollten dem Körper alle wichtigen Vitamine, Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe und Spurenelemente zugeführt werden. Mit solch einer Ernährung werden auch automatisch genügend Antioxidantien zugeführt.
Oxidativer Stress und deren negative Folgen können dadurch vermieden werden.
Manche Ernährungswissenschaftler vertreten die Devise „five a day“, fünf Mal täglich Obst und oder Gemüse essen. Das führt dem Körper alle Nähr- und Vitalstoffe zu die er braucht.
Nahrungsergänzungsmittel sind meiner Meinung nach keine Alternative zu einer frischkostreichen Ernährung und sind deshalb nicht notwendig, auch wenn einem das die Werbung glaubhaft machen will.

Gesundheit fängt beim Essen an.

Patric Warten, Heilpraktiker in der Region Stuttgart
www.heilpraktiker-oberstenfeld.de


Informationen zum Autor
NamePatric Warten
Emailinfo[at]heilpraktiker-oberstenfeld.de
Homepagewww.heilpraktiker-oberstenfeld.de
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veröffentlicht am05.01.2008
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