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Gesundheit


 

Viele Frauen wünschen sich eine Brust OP

von Norbert Eichler; veröffentlicht am 29.12.2007
Die beliebteste Brust OP ist die Brustvergrößerung, dicht gefolgt von Brustverkleinerung und Bruststraffung. Frauen haben ganz unterschiedliche Gründe, um sich zu einer Brust OP zu entschließen.
So ist die Bruststraffung, Mastopexie, ein chirurgisches Verfahren bei dem erschlaffte Brüste angehoben und neugeformt werden können. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn eine Frau nach der Schwangerschaft und Stillzeit unter einem Hängebusen leidet. Bei dieser Brustop werden die tief sitzenden Brustwarzen in eine höhere Position versetzt, wodurch der Busen jugendlicher erscheint. Mit einer Bruststraffung können auch starke Asymmetrien (Ungleichheiten) sehr gut ausgeglichen werden. Die Fähigkeit zu stillen wird durch eine Mastopexie nicht eingeschränkt. Fachärzte für Plastische Chirurgie empfehlen die Kinderplanung vor einer eventuellen Bruststraffung abgeschlossen zu haben. Eine Bruststraffung kann auch mit einer Brustvergrößerung und dem Einsatz von Brustimplantaten kombiniert werden.
Frauen, die eine Brustverkleinerung (Reduktions-Mammaplastik, gelegentlich auch Mammareduktionsplastik genannt), leiden oftmals unter Verspannungen, chronischen Rückenbeschwerden, Infekten in der Brustumschlagfalte oder fühlen sich durch einschneidende BH-Träger beeinträchtigt. Ein großer Busen kann – auf Grund seines Gewichts – körperliche Tätigkeiten, z.B. beim Tragen oder Sport, sehr stark einschränken. Neben den physischen Beschwerden stellt eine - im Vergleich zu Körpergröße und Erscheinung – unproportional große Brust eine psychische Belastung für die Betroffenen dar.
Das Ziel von Brustverkleinerung und Bruststraffung ist die Form, die Festigkeit und die Größe der Brust zu verbessern.
Die dritte und vermutlich bekannteste Brust OP bei der Frau ist die Brustvergrößerung. Entscheidend bei einer Brustvergrößerung sind Größe und Form der Brustimplantate. Die Frau hat hier die Wahl zwischen anatomisch geformten und runden Brustimplantaten. Die Füllmenge und damit Größe der Implantate kann je nach Belieben gewählt werden.
Alle drei Brustoperationen werden in Vollnarkose durchgeführt. Die Brust OPs dauern bis zu drei Stunden an und ziehen einen bis zwei tägigen Klinikaufenthalt nach sich.
Brustops gibt es nicht nur für Frauen. Die Brust OP beim Mann ist die Gynäkomastie. Männer, die von einer sog. Fettbrust (Gynäkomastie) betroffen sind, können u.a. durch eine Fettabsaugung von ihrem Leiden befreit werden.


Informationen zum Autor
NameNorbert Eichler
Emaileintrag[at]ehninger.com
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veröffentlicht am29.12.2007
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