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Finanzen


 

Jetzt die Finanzkrise meistern!

von Tom Groß; veröffentlicht am 12.03.2008
Die Finanzkrise hat die Weltwirtschaft auch weiterhin fest im Griff – so denkt man zumindest. Aber die Zahlen sprechen eine ganz andere Sprache. Denn obwohl Euro und Ölpreis in den letzten Tagen Höchststände erreicht haben, zeigt sich die deutsche Wirtschaft davon scheinbar unbeeindruckt. Experten zufolge wird der langjährige Aufschwung in Deutschland auch in den nächsten Jahren weitergehen.

Im März sind einige Konjunkturbarometer wieder angestiegen. Dies war so nicht erwartet gewesen. Denn die Auswirkungen der Finanz- und Hypothekenkrise in den USA, der hohe Eurokurs (bzw. der schwache Dollar) und auch der immernoch hohe Ölpreis werden sich eher dämpfend auf die heimische Konjunktur auswirken, - so hatte man zumindest angenommen.

Die Kreditkrise in den USA ist noch nicht vorbei. Auch in den letzten Tagen musste die US-Notenbank wieder notleidenden Geschäftsbanken mit flüssigen Mitteln zur Hilfe eilen. Dennoch wird die Aussicht auf dem deutschen Wirtschafts- und Arbeitsmarkt als positiv angesehen. Diese positive Sicht wird besonders durch den weiter steigenden Export und die langsam auch anziehenden Investitionen in Deutschland getragen.

Die Frage ist nur: Was von dem Boom bzw. von dem Aufschwung kommt auch bei der Bevölkerung an?
Seit langem singen viele Verbraucher und vor allem linke Politiker das Hohelied der ungerechten Verteilung. Nicht ganz zu unrecht, wie ein Bilck auf die auseinandergehende Schere bei Einkommen und Vermögen zeigt. Wo auf der einen Seite ein bestes Depot überdurchschnittliche Rendite für Einkommens- und Vermögensstarke erwirtschaftet, ist auf der anderen Seite der Regelsatz für Hartz IV so niedrig, dass man damit kaum auskommt.

Wie aber hier herauskommen? Diejenigen, die auf der Seite mit den dicken Depots und der hohen Verzinsung leben braucht es kein Konzept. Aber diejenigen, die jeden Euro umdrehen müssen, die brauchen Sparmöglichkeiten und noch wichtiger, Bildung – Bildung – Bildung. Hier ist nicht unbedingt nur die Aus- und Weiterbildung an sich gefragt. Nein, viele Bürger sind schon überfordert, wenn es darum geht ein neues. Girokonto zu eröffnen. Tagesgeldkonten sind diesen Verbrauchern genauso fremd wie komplizierte Physik.

Hier genau sollte man ansetzen. Das Schulsystem reformieren, alltägliches Wissen, Überlebenswissen vermitteln. Nicht nur komplizierte Mathematik, Physik, Erdkunde etc. Nein es sollte auch ein Fach \"Leben\" geben, in dem ganz alltägliche Dinge, die unterprivilegierte Kinder eben nicht zu Hause lernen, vermittelt werden. Gepaart mit besserer Allgemeinbildung und einer Ganztagsschule, die diesen Namen auch verdient könnte die Wende geschafft werden. Jetzt gilt es Bildungsverlierer zu verhindern.


Informationen zum Autor
NameTom Groß
Emailt-b-k[at]gmx.de
Homepagewww.finanzprodukte24.de
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veröffentlicht am12.03.2008
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