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Bauen & Wohnen


 

Feuerholz selber schlagen

von Björn Lenz; veröffentlicht am 14.03.2008
Kaminfeuer sind nicht nur gemütlich, sondern erfreuen sich als Alternative bzw. Ergänzung zur teuren Öl- oder Gasheizung wachsender Beliebtheit. Gerade in der heutigen Zeit, wo die Preis efür Gas und Erdöl in unerreichte Höhen schießen, erfreut sich Brennholz wieder einer immer größer werdenden Beliebtheit bei Hausbesitzern und solchen die es noch werden wollen.

Wer körperlich fit ist, kann sich sein Brennholz selbst schlagen, statt teuer zu kaufen.
Ein paar Grundkenntnisse über Holzarten und -eigenschaften sowie über Technik und Ausrüstung können helfen, dieses Vorhaben zu einem Erfolg werden zu lassen.
Gutes Feuerholz sollte einen hohen Brennwert haben. Eiche, Buche oder Rubinie, Ahorn, Birke und Ulme eignen sich gut. Weniger gut eignen sich zum Beispiel Weide oder Fichte. Der Holz Brennwert liegt hier recht niedrig.

Wer Holz selbst schlagen will, sollte dies nicht ohne geeignete Ausrüstung tun. Für ein sicheres und zügiges Arbeiten wird eine geeignete Kettensäge mit Kettenbremse und einer gut geschärften Kette benötigt. Verletzungen durch Kettensägen können verheerend sein. Deshalb sollte auf Spezialkleidung für Baumfäller- Jacke, Hose, Handschuhe sowie feste Stiefel und ein Schutzhelm nicht verzichtet werden. Für das kamingerechte Aufbereiten des Holzes wird ein Spaltkeil und Vorschlaghammer, oder bei großen Holzmengen ein Holzspalter, eine geeignete Kreissäge und eine gut geschärfte Axt benötigt.
Vor dem ersten Holzeinschlag ist ein Kettensäge-Lehrgang zu empfehlen. In einigen Bundesländern ist dieser sogar Pflicht. Hier wird der Umgang mit der Kettensäge und vor allem das notwendige Wissen zum Arbeitsschutz vermittelt. Als komplett unerfahrener Laie sollte man solch einen Lehrkurs unbedingt in Betracht ziehen.

Sind genügend Stämme gefällt und in üblicherweise 1m-Stücke für den Abtransport zerteilt, werden die noch stammdicken Stücke am Lagerort gespalten, auf kamingerechte Länge geschnitten und die Holzscheite gehackt.
Bei der Lagerung der Holzscheite ist auf eine gute Durchlüftung des Stapels und genügend Sonneneinstrahlung zu achten. Ideal ist eine Südwand unter einem Vordach und als Untergrund Europaletten. Nach 18-24 Monaten Lagerzeit ist das Holz kamingerecht getrocknet.


Informationen zum Autor
NameBjörn Lenz
Emailinfo[at]brennholz-check.de
Homepagewww.brennholz-check.de
Anzahl Artikel1
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veröffentlicht am14.03.2008
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