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Die Zukunft der externen Festplatte
von Kerlanen; veröffentlicht am 20.11.2007
War früher mal der Speicher knapp, ging nichts ohne Schraubenzieher. Da ist eine externe Festplatte schon die deutlich angenehmere Lösung. Aber mittlerweile können externe Festplatten weit mehr, als nur Daten speichern. Sie dienen dank eingebautem WLAN und USB-Anschluss als kabelloser Drucker-Server, schlucken Speicherkarten aller Art, machen Backups auf Knopfdruck, bieten dank RAID mehr Datensicherheit und Leistung als die im Computer eingebaute Festplatte und dienen dank Audio- und Video-Anschlüsssen als transportabler Festplatten-Videorecorder und Musikbox samt eigener Fernbedienung.
Trotzdem bleibt noch viel Potential für weitere nützliche Extras. Es wäre doch zum Beispiel schön, wenn man nicht nur vom heimischen Computer auf die externe Festplatte zugreifen könnte, sondern von jedem Rechner auf der Welt mit Internetanschluss. Und das ohne vorher ein Programm für Zugriffe via FTP installieren oder mit nicht nur für Laien kryptischen ip-Adressen hantieren zu müssen. Es gibt zwar schon Angebote für kostenlosen Speicher im Netz, aber die Bedienung ist alles andere als komfortabel, die Daten lassen sich nur schwer automatisch mit denen auf dem heimischen Computern abgleichen und der Platz reicht meist nur für einen kleinen Teil der Sammlung von Fotos, Musik, Videos usw.. Kostenpflichtige Angebote sind weder beim Funktionsumfang, noch in Puncto Bedienung deutlich besser, gehen aber auf die Dauer deutlich mehr ins Geld.
Aber auch im Detail ist noch viel Verbesserungsportential da. Besonders bei den externen Festplatten für unterwegs, also die Modelle mit 2,5 Zoll und weniger sollten sich nicht nur die Designer, sondern auch die Entwickler etwas mehr Mühe geben. Zwar gibt es mittlerweile einige kleine externe Festplatten mit eingebautem USB-Kabel über das auch die Strombversorgung erfolgt. Wenn diese Kabel aber nur hinter einer einfachen, lediglich aufgesteckten Schutzkappe verborgen sind, die noch nicht mal mit dem Gehäuse verbunden ist, kann man das wohl eher als Armutszeugnis werten.
Alles in allem gibt es aber viele günstige externe Festplatten für die ursprüngliche Anwendung (nämlich das Speichern von Daten), nicht mehr ganz so günstige Geräte für alle möglichen Spezialanwendungen (Printserver, WLAN oder Videoausgabe) und teure Profisysteme (RAID, FTP, Mail, WEB-Server schon). Nähere Infos und einen Vergleich zu den einzelnen externen Festplatten gibt es hier.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 20.11.2007 |
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