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Bauen & Wohnen


 

Erneuerbare Energien im Trend

von Jesn Wertes; veröffentlicht am 14.12.2007

Angesichts der hohen Energiepreise, Sorgen über den Klimawandel und Fragen nach der Versorgungssicherheit bei fossilen Brennstoffen liegen erneuerbare Energien voll im Trend. Das Interesse an Solaranlagen und Wärmepumpen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen und bestimmen mittlerweile die Diskussionen in der Heizungstechnik.



Die Themen wie Energiesparen, Klimawandel und Verbrauchssicherheit bewegen uns alle. Dies zeigt sich auch an der regen Nachfrage nach dem Einsatz von regenerativen Energien. Gerade auch in Deutschland bekräftigen alternative Energien ihre Rolle als Trendsetter. So steigt die Stückzahl der verkauften Wärmepumpen, die zum Heizen bzw. Lüften und Heizen eingesetzt werden in den letzen Jahren stark an.



Gerade die Wärmepumpen die dabei auf die Erde als Wärmequelle setzen sind hierbei Vorreiter. Die Geothermie hat in den nächsten Jahren das Potential sich als wichtigste Wärmequelle für unsere Heizung zu entwickeln. Oberflächennahe Erdwärmesysteme lassen sich fast in allen Gebieten einsetzen. Durch die Kombination mit Wärmepumpen kann mit dieser Technik die gesamte Wärmeversorgung der Heizungsanlage und Warmwasserbereitung übernommen werden. Im Sommer bietet diese Art der Heizungstechnik noch einen besonderen Vorteil, durch die im Erdreich vorhandenen Temperaturen kann über die Wärmepumpe auch das Gebäude gekühlt werden.



Aber auch der Einsatz von Solaranlagen zur Erzeugung von Wärmeenergie in unseren Heizungsanlagen findet immer weitere Verbreitung. Während früher meistens nur kleine Solarkollektorflächen mit bis zu 6 m² eingesetzt wurden, die nur zur Erzeugung der Wärme für die Warmwasserbereitung genutzt werden konnten, werden die Kollektorflächen heut deutlich größer gewählt, so dass mit ihnen auch eine Heizungsunterstützung oder sogar eine komplette Beheizung der Gebäude möglich ist.



In der Verbindung dieser Techniken, Geothermie, Wärmepumpen und Solaranlagen liegt sicher ein alternative für die Wärmeversorgung unserer Heizungsanlagen der Zukunft. Trotz einem nicht zu übersehenden Trend zu mehr Klimaschutz durch Energieeffizienz und erneuerbare Energien, wie Solarenergie, Biomasse oder Erdwärme, ist der Anteil dieser Anlagen an der Deckung des anfallenden Heizenergiebedarfs auch heute noch vergleichsweise gering. Die Wärmeerzeugung durch regenerative Energien bleibt somit noch deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück, der Grund hierfür liegt vor allem in den hohen Investitionskosten und dem ungenügenden Bekanntheitsgrad der Leistungen dieser Anlagen. In den nächsten 10 bis 15 Jahren ist jedoch zu werten das die Wärmeenergie für unsere Heizung, zur Hälfte in Solaranlagen, Biomasse Anlagen und über die Geothermie erzeugt wird.



Informationen zum Autor
NameJesn Wertes
Emailinfo[at]pixel-fun.com
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veröffentlicht am14.12.2007
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