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Arbeit & Bildung


 

Erlebnisse im Ausland bekommen

von Marie Kuse; veröffentlicht am 28.09.2008
Um heranwachsende Kinder belastungsfähiger für die noch kommende Zeit zu machen, ist ein Auslandsaufenthalt über ein paar Monate eine effektive Gelegenheit. Mit Hilfe der Entfernung die von dem wohlbekannten Wohnsitz entsteht, werden eine Menge schöne und auch gewiss auch ein paar nicht so schönen Geschehnisse auf einen zukommen, die doch enorm hilfreich im Bezug auf die Lernprozesse sind. Der Reisende lernt und sieht sehr viel über den ureigenen Charakter, lernt und sieht wo stellenweise die Grenzen der Belastung zu finden sind und entfaltet ein hervorragendes Selbstvertrauen. "Wenn ein Betreffender einen Reisetrip startet, dann kann dieser was berichten" besagt ein vertrauter Spruch. Zieht es einen jungen Menschen ins Ausland, sei es auch nur für ein Jahr (was recht schnell vorbei seien kann), lernt dieser außer einer meistens zweiten Sprache ebenso eine andere Lebensart kennen. Der Austausch zwischen den Kulturen sollte nicht bloß für die fürsorgliche Familie ein wichtiger Aspekt sein, dem Kind die Möglichkeit zu geben, den eigenen Horizont aus zu dehnen und über nicht bekannte Kulturen andere Eindrücke zu bekommen. Die Möglichkeiten, die sich im bevorstehenden Berufsleben für sich selbst eröffnen, sind außerdem nicht zu leugnen. Bemerkt ein eventueller Arbeitgeber, dass zum Beispiel ein Praktikum im Ausland durchlaufen wurde, kann dieser sicherlich daraus wahrnehmen, dass die Wortkombination -unabhängiges Arbeiten- nichts Fremdes ist und wird gegebenenfalls diese Stellenbewerbung der übrigen Bewerber favorisieren. Grundsätzlich kann man feststellen, dass die im Berufsleben belangvollen "Soft Skills" eher durch beispielsweise Praktika, Vereinsreisen oder Arbeitsaufenthalte in einem Land außerhalb Deutschlands geschult werden. Grundverschieden zum vertrauten Umfeld, wo man sich sehr gut auskennt, da man kaum durch andere Gegebenheiten gegenübergestellt wird und denen der Betreffende sich notgedrungen stellen muss. Auch, wenn das angestrebte Ziel in einem weit entfernten Land zu finden ist, dessen Landessprache man nicht mächtig ist, ist dies kein Motiv, zu resignieren. Der Reisende kann eine Sprachschule suchen, die jedem dienlich seien wird, sich in der neuen Sprache sicher zu fühlen und Kenntnisse zu erarbeiten, auf denen man sodann das Erlernte festigen kann. Möchte man Arbeiten im Ausland, hat dieses den zusätzlichen Bonus, dass man sich sein Kapital persönlich beschaffen kann.


Informationen zum Autor
NameMarie Kuse
Emailmarie.kuse[at]googlemail.com
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veröffentlicht am28.09.2008
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