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Erläuterungen zur Webcam
von Bernhard Heß; veröffentlicht am 06.01.2009
Webcams sind kleine Kameras, welche aufgenommene Bilder direkt ins Web übertragen können. Je nach dem vorgegebenen Intervall werden die Bilder in gleichbleibenden Abständen aktualisiert. Daher war auch der Grundgedanke der Betreiber, solche Bilder öffentlich anzubieten.
Im Jahre 1991 installierten britische Studenten der Universität von Cambridge eine Webcam an einer Kaffeemaschine – die Bilder wurden den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt. Erst nach 12 Jahren wurden diese Bilder erstmals für die Öffentlichkeit live übertragen und somit für jeden verfügbar gemacht. Im August des Jahres 1994 kam die erste QuickCam auf den Markt, welche speziell für den Einsatz stationär am Computer entwickelt wurde – sie gilt als Vorläufer der bis heute in Millionenfacher Auflage verkauften PC-Kamera. Nachfolgend entstand der Gedanke, eine günstige Kamera für den PC für eine breite Käuferschicht zu entwickeln. Mittlerweile ist die häufigste Ausführung mit USB-Anschluss, während früher eher die serielle Schnittstelle verwendet wurde.
Hochwertigere Kameras betreibt man über Fire-Wire-Schnittstellen, was sich in der erzeugten Bildqualität und Geschwindigkeit deutlich bemerkbar macht.
Mittlerweile sind diese kleinen Kameras nicht mehr wegzudenken aus der Welt von Elektronik und Internet, denn zu jeder exklusiven Webseite gehört so eine Kamera dazu – viele Firmen und öffentliche Einrichtungen bieten diesen Service derzeit an. Motive sind bekannte Plätze, Sehenswürdigkeiten, aktuelle Veranstaltungsbilder oder Wetter-Daten. Auch im privaten Bereich dienen diese der Kommunikation, z.B. mit Bekannten in fremden Ländern, Internet-Telefonie oder ermöglichen private Ansichten, die teilweise auf speziellen Webcam-Plattformen kostenpflichtig angeboten werden. Auch Blicke in Wohnungen oder Videokonferenzen sind möglich – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Es ist wichtig, auf die Datenschutzbestimmungen zu achten. Daher dürfen keine Aufnahmen ohne Zustimmung von Personen gemacht werden. Die Personen dürfen keinesfalls identifizierbar sein, auch Merkmale für eine mögliche Identifizierung dürfen nicht vorhanden sein. Auch Webcams in öffentlichen Räumen unterliegen gezielten Bestimmungen.
Wer überlegt, sich eine WebCam anzuschaffen, sollte grundlegend einige Dinge wissen über Zweck, Aufstellort, Auflösung und mögliche Anschlüsse. Die Technik der Webcams wird sich auch in Zukunft weiter entwickeln, daher sind werden in der kommenden Zeit auch verstärkt Neuerungen und Erweiterungen dazu kommen.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 06.01.2009 |
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