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Auf dem Weg zum Erfolg
von Liona Toussaint; veröffentlicht am 07.01.2007
Manchmal greifen die Zufälle ineinander wie ein Hochtourenzahnrad. Begann doch alles ganz harmlos damit, dass ich mir eine Digitalkamera zulegen wollte, weil ich über eBay Angesammeltes verkaufen wollte. Zwar hatte ich mich schon immer mit der Fotografie beschäftigt, jedoch fand ich es recht umständlich mit der "analogen Fotografie". Ich bin ja freiberufliche Grafik- und Webdesignerin, seit 15 Jahren, aber nun bezeichne ich mich auch als Fotodesignerin.
Durch Zufall kam ich dann zur Stockfotografie, nur wenige Monate später wurde ich Stockfotografin der Woche und belegte bei der Nominierung zur Stockfotografin 2006 auch noch den dritten Platz.
Bei allem Erfolg, rückte jedoch meine kreative Seite weit in den Hintergrund und machte mich so gar nicht glücklich. Somit fing ich an, meine Stockfotografien (Digitalfotos) zu verfremden. Ich wurde also Fotodesignerin.
Wer möchte nicht seine Wohnräume mit echten Hinguckern verschönern oder sein Büro das gewisse Etwas geben. So dachte ich und spezialisierte mich auf Posterdesign und Kunstdrucke. Mein Fazit dabei ist, dass ich günstig und originell bin, weil ich persönlich Jedermann Hingucker zugänglich machen möchte.
Auf diese Weise habe ich viele Fans gefunden und statte sogar Warteräume von Arztpraxen aus, damit sich Patienten beim Anblick meiner Bilder die Wartezeit verkürzen.
Ich habe unter anderem eine Vorliebe für Städte und Architektur. Solche Motive eignen sich hervorragend für Warteräume.
Wer sich für meine Poster/Kunstdrucke interessiert oder gar ein Poster/Kunstdruck selbst erwerben möchte, ist auf meiner Internetpräsenz www.fuxart.de willkommen.
Um sich vorab ein Bild zu machen, empfehle ich die Betrachtung meiner Kunstgalerie unter: http://www.grafutex.de/digitalfux/kunstgalerie4/index.html.
Hilfe, ich bin ein Stockstar. Mit diesem Satz sollte mein Weg zum Erfolg beginnen, als ich Stockfotografin der Woche im November 2006 wurde.
Vorwort:
Diese Woche ist es uns eine besondere Freude, den Stockstar der Woche anzukündigen. Die Berlinerin Fux (LionaToussaint) ist ein überaus aktives und engagiertes Mitglied, eine der eifrigsten Uploader und im Forum berühmt und früher auch ein wenig berüchtigt. Fux hat perfekt vorgeführt, wie man sich an das Stock-Konzept herantastet und ein "kommerzielleres" Auge für die Fotografie entwickelt.
Fux (Liona Toussaint) schreibt:
Hilfe, ich bin ein Stockstar.
Eigentlich arbeite ich seit 15 Jahren in Berlin als freiberufliche Grafik- und Webdesignerin. Werbung pur. Da benötigt man sehr viel fürs Auge. Was die Fotografie betrifft, so arbeite ich vollkommen unprofessionell, und das sehr bewusst.
Zur Fotografie kam ich schon als kleines Mädchen. Ich durfte die Kamera meines Vaters benutzen. Eine alte Minolta im Stahlgehäuse mit schwarzem Leder in stylisch lederner Minolta-Tragetasche. Meist wurde in schwarzweiß fotografiert. Farbfilme waren viel zu teuer und unser Minilabor konnte eh nur Fotos in s/w bearbeiten. (Heute ersetzt das alles mein Computer.) Als Kinder haben mein älterer Bruder und ich unsere Zelluloid-Filme selbst entwickelt und auf Papier gebracht. Später schenkte mir mein Vater seine Minolta und erst mit Anfang 20 legte ich mir eine Revue zu. Mit ihr zog ich in die weite Welt. Mit 30 kaufte ich mir dann meine erste Spiegelreflex Pentax Z-20 mit einem Tamron Objektiv 28-200, da ich besessen war von Makro- und Landschafts- wie Portraitaufnahmen. Mit meinem s/w Minilabor hatte ich bis vor 2 Jahren noch meine Freude. Im Entwickler zu planschen macht eben immer noch Spaß.
Da ich eine Schnappschussjägerin bin ist das so eine Sache mit Spiegelreflexkameras. Viel zu kompakt für wirkliche Schnappschüsse. Daher begleitet mich permanent meine Casio EX-Z850. Zuvor waren es Digitalkameras der Slim-Reihe und begonnen hatte meine Digitalfotografie mit einer Canon IXUS 300.
Am liebsten fotografiere ich im Freien. Bei gutem Licht schafft auch eine kompakte Digitalkamera rauschfreie Fotos.
Mein Interessenschwerpunkt ist undefinierbar. Ich bin nie auf der Suche, mir kommt immer etwas Interessantes vor meine Augen, und was es auch ist, es kommt in jedem Fall aufs digitale Bild. Manchmal ist es einfach nur ein Glas im Restaurant, eine schmutzige Kinderhand, eine Fahrradschaltung oder eine Blume am Straßenrand. Ich interessiere mich allerdings sehr für Architektur. Architektur als Schnappschüsse, da ich sehr viel mobil unterwegs bin und immer fotografieren muss während der Fahrt, wobei ich mir diesbezüglich oft Kritik und Stirnrunzeln einhandle. Schnappschüsse sind für viele Fotografen unerträglich. Wer sich für meine Serie „Berlin mobil festgehalten“ interessiert, ist auf meinen Seiten www.weltstadt-berlin.de herzlich willkommen.
Fotografie ist: In die Seele sehen können.
Oder: Bilder lassen Sinfonien erklingen und Sinfonien lassen Bilder sehen.
Insgesamt ist das ganze Spektrum Technik ein echtes Hobby von mir. Kein Magazin zum Thema Technik kommt an mir ungelesen vorbei. Der Fortschritt ist gigantisch und man hat kaum noch Zeit dem zu folgen.
Was mich jedoch am meisten begeistert, ist die Entfremdung. Ich liebe es mit Photoshop zu experimentieren. Schon allein deswegen, weil man schlechte Fotos (z. B. mit viel Rauschen) mit tollen Motiven zu Meisterwerken erwachen lassen kann. Daraus gestalte ich Hinguck-Poster. Genau darin sehe ich meine kreative Begeisterung und mein Potential. Leider ist Fotolia dafür nur selten empfänglich, obwohl es durchaus Interessenten gibt. Na, vielleicht geht Fotolia doch noch in diese Richtung, dann bin ich hier noch besser aufgehoben.
Wenn ich in Kürze meine Canon 400D in den Händen halte, werde ich mich mehr für Portraits und Industriestil begeistern. Ihr könnt Euch darauf schon freuen.
Ich freue mich auf Ihren Besuch.
Liona Toussaint
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 07.01.2007 |
| gelesen | 972 mal |
| Bewertung | 4.38 von 5.00 mit 8 Stimmen |
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