Effektive Zinsen mit der Clauss Kapitalvermittlungsgesellschaft mbH
Wie hoch ist der effektive Jahreszins?“ lautet häufig die erste Frage eines Kreditnehmers. Dabei sind die meisten Nachfrager selbst nicht in der Lage, diesen eigenständig zu berechnen. Der Zinssatz setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen und ist für viele Kreditnehmer ein Buch mit sieben Siegeln.
Der so genannte „effektive Jahreszins“ beziffert die jährlichen und auf die Kredithöhe bezogenen Kosten von Krediten. Er wird in Prozent angegeben und müsste folglich eher effektiver Jahreszinssatz lauten, aber die Bezeichnung hat sich so eingebürgert.
Die Preisangabenverordnung (PAngV) verpflichtet die Geldgeber zur Angabe eines Effektivzinses und schreibt die Berechnungsmethode sowie die in die Berechnung einzubeziehenden Kostenbestandteile vor. Bestandteile sind neben den Zinsen für den überlassenen Kredit (Nominalzins), auch die Bearbeitungsgebühr und andere Faktoren. Hierunter fallen Preisbestandteile, wie z.B. Zinseszinseffekte aufgrund unterjähriger Zinsberechnungen sowie nicht zeitgleiche Tilgungsverrechnungen und Prämien für Restschuldversicherungen. Die Restschuldversicherung dient einerseits dem Kreditnehmer als Absicherung bei Todesfall, Krankheit oder Arbeitslosigkeit, stellt andererseits aber auch eine zusätzliche Sicherheit für den Kreditgeber dar.
Bei einigen Kreditgebern ist der Abschluss einer solchen Restschuldversicherung vorgeschrieben und auch die dadurch entstehenden Kosten werden in die Berechnung des Effektivzinses mit einbezogen. In den meisten Fällen ist diese Versicherung jedoch feiwillig. Trotzdem ist sie ein ausschlaggebender Faktor für die Bewilligung eines Kredits.
Laut der Verbraucherzentrale Bremen glauben die meisten Darlehensnehmer, dass in dem angegebenen Effektivzins alle möglichen Nebenkosten enthalten sind. Das ist jedoch nicht richtig. Wenn ein Kreditinstitut beispielsweise bei einer Baufinanzierung Schätzkosten, Bereitstellungszinsen, Teilauszahlungszuschläge, Kontoführungsentgelte oder Baufortschrittsgebühren berechnet, so werden alle diese Kosten von dem ausgewiesenen Effektivzins nicht erfasst. Von den sichtbaren Nebenkosten einbezogen werden lediglich die Bearbeitungs- oder Darlehensgebühren sowie ein eventueller Abschlag (Disagio) bei der Auszahlung des Darlehens. In der Praxis wird allerdings nur noch selten ein Disagio vereinbart und auch Bearbeitungsgebühren werden bei Baufinanzierungsdarlehen zumeist nicht mehr zusätzlich berechnet. Trotzdem ist der Effektivzins regelmäßig höher als der Nominalzins.
Auch wenn die Berechnungsweise des effektiven Jahreszinses vorgegeben ist, so variiert der Zinssatz doch von Institut zu Institut und wird oft als Kundenköder missbraucht. Was auf den ersten Blick wie ein einmaliges Angebot aussieht, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als glatte Lüge. Denn wer diese unverschämt niedrigen Zinssätze bekommen möchte, muss ganz bestimmte Kriterien erfüllen, wie beispielsweise eine unkritische Bonität.
Für Sie ist der Effektivzins immer noch ein Buch mit sieben Siegeln? Wir helfen Ihnen gerne bei der Wahl des für Sie passenden Angebots und beraten Sie umfassend. Melden Sie sich telefonisch oder per Mail bei uns!
Clauss Kapitalvermittlungsgesellschaft mbH
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Über Claus Kapitalvermittlungsgesellschaft mbH
Die Clauss-Kapitalvermittlungsgesellschaft mbH besteht seit 1959 mit Sitz in Worms. Das Hauptgeschäft wird allerdings in Ludwigshafen/Rhein in der Hohenzollern Straße abgewickelt. Das Unternehmen Clauss ist ein traditionelles, kundenorientiertes Familienunternehmen, welches den persönlichen Kontakt an erster Stelle sieht, denn Geldsache ist Vertrauenssache.
Für individuelle, ganz persönliche Fragen Ihrerseits stehen Ihnen unsere freundlichen Mitarbeiter auch am Telefon gerne mit Rat und Tat zur Seite!