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Die Welt der Edelsteine und Schmucksteine
von Petra Meyer; veröffentlicht am 02.12.2007
Nicht erst seit kurzer Zeit, sondern schon seit tausenden von Jahren sind die Menschen von Schmuck und Edelsteinen fasziniert. Als eigentlich simple Elemente unserer Erde, sind dieses Geschenke der Natur nach wie vor beliebt. Nicht nur der Träger von Edelsteinen freut sich, auch vom Betrachter werden Trägerin und Steine gern angesehen.
Vor ca. 5.000 Jahren wurden Edelsteine getragen, um vor allem Autorität und Macht zu demonstrieren, aber auch Reichtum wurde dadurch ausgedrückt. Heutzutage sind Edelsteine für nahezu jedes Budget zu erhalten.
Die Frage ist, wie definiert sich Edelstein, bzw. Schmuckstein. Hier sind sich Wissenschaftler bis heute noch nicht einig. Früher teilte man Edelsteine auch in Halbedelsteine auf, diese Abgrenzung gibt es heute nicht mehr. Kurz gesagt sind Diamanten, Farbsteine und Farbedelsteine als Edelsteine anzuerkennen. Letztendlich ist es jedoch das Mineral, welches die größtmögliche Reinheit (im Idealfall "lupenrein") und Transparenz aufweisen sollte. Kann der Betrachter mit bloßem Auge auch keine kleinsten Einschlüsse erkennen, handelt es sich immer noch um einen Stein mit sehr hoher Qualität. Ein solcher Edelstein wird als "augenrein" eingestuft. Somit kann man den Wert eines Edelsteines von seiner Qualität, aber sicherlich auch von seinem Seltenheitsgrad ableiten.
Früher war für einen Edelstein eine Mindesthärte (nach Mohs) von 7 gesetzt, die heute jedoch keine ausschlaggebende Rolle mehr spielt. Mohs reihte Mineralien in eine Skala von 1-10 ein, wobei 1 das weichste Mineral war und 10 das härteste. Heutzutage gibt es jedoch Steine, mit einer niedrigeren Härte als 7 die trotzdem zu den wertvollsten und gefragtesten Edelsteinen gehören. Dies liegt sicherlich auch an ihrem Seltenheitsgrad. So haben zum Beispiel der Tansanit, einige Granat-Varietäten, Peridots, Opale u.v.a., mit gutem Recht, die Bezeichnung Edelstein verdient. Recht häufig sind Raritäten, die in der Schmuckherstellung wegen ihrer Eigenschaften nicht benutzt werden können, in Sammlerkreisen ausgesprochen beliebt und erzielen daher absolute Höchstpreise.
Der bekannteste Edelstein ist sicherlich der Diamant! Der Diamant ist mit einem Härtegrad von 10 (Mohshärte) das härteste, natürliche Material. Das Gewicht von Diamanten, ebenso wie von Edelsteinen, wird allgemeinüblich in Carat (ct) angegeben. Ein Carat entspricht 0,20 Gramm. Je schwerer also der Stein, desto hochkarätiger ist er.
Afrika, insbesondere Südafrika, aber auch Russland und Australien sind Länder in denen Diamanten am häufigsten gewonnen werden.
Mineralogen erkennen einen Diamanten anhand seiner Dichte, Härte, Wärmeleitfähigkeit, sowie an seinem Glanz und seiner Lichtbrechung. Darüber hinaus können Experten auch von der Art und Ausbildung vorhandener Einschlüsse einen echten Diamanten erkennen.
Der Klassiker unter den Diamantschliffen ist der achtsymmetrische, runde Brillantschliff. Ein Brillant hat mindestens 57 Facetten. Der Brillantschliff ist nicht nur die klassische, sondern auch die häufigste Schliffform für einen Diamanten. Letztendlich wird die Schliffform eines Edelsteines jedoch durch seine Form und Beschaffenheit vorgegeben.
Minerale die eine mindere bzw. gar keine Transparenz aufweisen werden als Schmucksteine bezeichnet. Diese kommen dementsprechend häufig vor und ihr Wert somit entsprechend gering. Aber diese Seiten sind äußerst beliebt, weil sie einerseits schön sind, andererseits auch für jedermann erschwinglich. Die werden häufig für die Schmuckherstellung verwendet und hierfür zu Cabochons verarbeitet. Ein Cabochon zeichnet sich durch einen runden, facettenlosen Schliff mit ebener Basis aus. In der Schmuckherstellung kann man Cabochons in nahezu allen Schmuckstücken verwenden. Egal ob Collier, Armband, Armreif, Ring oder andere, ein hübscher Stein ist immer individuell und etwas besonderes.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 02.12.2007 |
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