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Dresden - immer eine Reise wert
von Luis Gondez; veröffentlicht am 06.05.2007
"Dresden war eine wunderbare Stadt", erinnerte sich der Schriftsteller Erich Kästner, der hier 1899 geboren wurde. "Geschichte, Kunst und Natur schwebten über Stadt und Tal, wie ein von seiner eigenen Harmonie bezauberter Akkord."
Dresden bietet im neuen Jahrtausend wieder das Flair der Kunst- und Kulturstadt im fast südländisch anmutenden Elbtal, aber auch das einer aufstrebenden Wissenschafts- und Wirtschaftsmetropole. Nicht zuletzt deshalb wurde diese einzigartige Kulturlandschaft im Juli 2004 in die UNESCO-Liste der Welterbe aufgenommen.
Der barocke Dresdner Zwinger, die Semperoper, das Residenzschloss mit der Schatzkammer im Historischem und Neuen Grüne Gewölbe, die Gemäldesammlung "Alte Meister" (eines von 30 Museen der Stadt) und die barocke Hofkirche im historischen Zentrum von Dresden sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die sich kein Besucher entgehen lassen möchte. Sie umrahmen den Theaterplatz, der als einer der schönsten Plätze Deutschlands gilt.
Die wiederaufgebaute barocke Frauenkirche und der wiedererstehende Neumarkt, der das berühmte Bauwerk umrahmt, sind die bedeutendsten Symbole für den Wiederaufbau der Stadt nach 1945 und 1989.
Eine Fahrt mit einem Schiff der größten und ältesten Raddampferflotte der Welt zum chinesisch-barocken Sommerpalast Pillnitz mit seinen weiten Gartenanlagen ist ein unvergleichliches Erlebnis.
Vielfach unbekannt ist das Dresden der Jahrhundertwende, von der nicht nur die technischen Denkmäler Standseilbahn, Bergschwebebahn und die Brücke "Blaues Wunder" zeugen. Der Stadtteil Dresden- Neustadt mit den angrenzenden Vororten, eines der größten geschlossen erhaltenen Gründerzeitviertel Deutschlands, die Gartenstadt Hellerau und die Villenvororte Blasewitz, Loschwitz und Weißer Hirsch erinnern nicht nur an eine große Epoche Dresdens, sondern stehen auch für wiedergewonnene Lebensqualität
Die Barockstadt Dresden birgt mit dem Zwinger einen der bedeutendsten europäischen Palastbauten, zu Stein gewordene Musik. Hier feierte August der Starke, Kurfürst von Sachsen und ab 1697 König von Polen, glanzvolle Feste
Direkt gegenüber des Zwingers, im mächtigen Taschenbergpalais kann man wieder logieren, wie die sächsischen Kurfürsten. Überragt wird das Barockensemble von der Kathedrale des römischen Baumeisters Gaetano Chiaveri und dem eleganten Hausmannsturm des Dresdner Residenzschlosses aus der Renaissance, das als Museumskomplex rekonstruiert wird.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 06.05.2007 |
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