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Technik


 

Die Entwicklung von Fernbedienungen

von Bernhard Heß; veröffentlicht am 04.11.2008
Einer der feinsten Gegenstände, die entwickelt wurden, um den Menschen das Leben bequemer zu machen ist die Fernbedienung. Nicht nur beim Anschauen des Fernsehprogramms, auch bei anderen Anwendungen und Geräten möchte man diesen Bequemlichkeitsvorteil genießen. In der Elektronik Branche hat man das sehr schnell gemerkt, sodass seitdem fast jedes netzgebundene Gerät, sei es der CD-Player, die Aquarienbeleuchtung oder die Standlampe mit einer Fernbedienung ausgestattet ist.
Robert Adler, ein 1913 in Wien geborener Entwickler, baute in den 40er Jahren mit dem Modell „Blitz-Matik“ den ersten Prototyp, der bereits vier Programme für Lautstärke und Programmwahl beinhaltete. Schon in den 50er Jahren wuchs die Vielfalt an unterschiedlichen Fernbedienungen, die natürlich in keinem Falle an die Funktionalität der heutigen Geräte heranreichen.
Damals waren es vorrangig ultraschallbetriebene oder kabelgebundene Fernbedienungen, die jedoch aufgrund postalischer Probleme nicht nach Europa verschifft werden konnten, daher fanden sie vorwiegend in den USA Verwendung.
Im Laufe der Jahre wurden in immer mehr Typen die Funktionsumfänge erheblich verbessert, sodass man heute zwischen Infrarot-, Funk- oder Bluetoothbasis unterscheiden kann.
Die meisten gängigen Fernbedienungen auf dem heutigen Markt sind Infrarotfernbedienungen. Sie ermöglichen besonders hohen Komfort, da noch nicht mal ein direkter störungsfreier Weg zwischen Fernbedienung und Empfänger vorhanden sein muss. Dafür verantwortlich sind die flexiblen Infrarotsignale, die von verschiedensten Flächen reflektiert werden.
Eine Fernbedienung auf Funkbasis bedient sich der Funkwellen und den Kontakt zwischen Gerät und Empfänger herzustellen, auch hier muss kein direkter Weg vorhanden sein, jedoch ist diese Art von Fernbedienungen störanfälliger, da sehr viele dieser Geräte auf der gleichen Frequenz arbeiten.
Auch Bluetooth-Fernbedienungen sind störanfällig, daher gehen einige Anbieter dazu über diese Geräte mit einem Frequenzsprungverfahren anzubieten, welches es Geräten, die auf gleicher Frequenz liegen ermöglicht, störungfrei zu arbeiten.
Die Fernbedienungen mit Kabelanschluss sind aufgrund ihrer beschränkten Reichweite im Handel eher seltener geworden.
Ein neuer Trend ist die Universalfernbedienung, die es ihren Käufern ermöglicht, alle Geräte einer Kategorie zu bedienen. Diese Fernbedienungen sind sogar schon mit Touchscreen erhältlich, sodass jede Auswahl über bloßes Berühren erfolgen kann.
Für nahezu jede Anwendung existieren in der heutigen Zeit passende Fernbedienungen. Vom Massagesessel, über die Zentralverriegelung bis hin zur akustisch gesteuerten Beleuchtung – der Markt für Fernbedienungen wächst mit jedem neu entwickelten Gerät.


Informationen zum Autor
NameBernhard Heß
Emailhaarbittel[at]gmx.de
Homepagewww.westfalia.de
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veröffentlicht am04.11.2008
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Bildquelle: pixelquelle.de - Interessantes