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Die Entrostung
von Fabian Hickl; veröffentlicht am 11.12.2007
Der Rost wird als Korrosionsprodukt bezeichnet. Dies kann bei Materialien wie Eisen oder Stahl durch eine Oxidation mit Sauerstoff und der Verbindung mit Wasser vorkommen.
Der Rost entsteht zu Beginn auf der Oberfläche des Materials. Bei Metallen, wie Chrom, Zink, Aluminium oder auch Nickel handelt es sich um Materialien, die sozusagen unedler als Eisen sind. Und hierbei oxidieren lediglich die obersten Atomlagen. Sie oxidieren zu einer nur minder sichtbaren Oxidschicht. Und diese Oxidschicht schirmt das sich darunter befindliche Metall vor weiteren Reaktionen mit dem Sauerstoff ab. Man nennt diesen Vorgang auch Passivierung.
Wenn zum Beispiel Eisen einmal zu rosten begonnen hat, so wird die Korrosion nicht wieder zum Stillstand kommen, denn die elektrische Leitfähigkeit des Rostes, sowie seine Sauerstoffdurchlässigkeit begünstigt weitere Korrosionen. Mit der Bildung von Rost werden lockere Gefüge bebildet, die die Festigkeit des Materials nicht mehr gewährleisten können. Dennoch: Wenn ein Metall zu rosten beginnt, nimmt die Masse und das Volumen zu. Wenn das Volumen zu stark ansteigt, so entstehen gewisse Spannungen, und die wiederum bewirken, dass die Rostschicht abplatzen kann.
Wenn man die Korrosion vermeiden will, sollte mit Alkalien gehändelt werden. Dabei ist auf gewisse Vorgaben zu achten.
Wenn Metalle jedoch stark angerostet sein sollen, so gibt es einige Methoden, wodurch man die Entrostung durchführen kann. Zum einen gibt es spezielle Bürsten, durch die das Metall von Rost befreit werden kann, in dem die oberer Rostschicht abgebürstet wird. Ebenfalls kann durch Sandstrahlen der gleiche Effekt der Entrostung erzielt werden.
Eine andere Möglichkeit bietet die Entrostung durch den Einsatz einer schwachen Säure. Hierbei kann besonders nur schwacher Rost angegangen werden. Als eine geeignete Säure gilt verdünnte Phosphorsäure. Jedoch soll die Säure das Metall nicht angreifen. Also ist Vorsicht geboten, und demnach muss das Metall anschließend durch viel Wasser von der Säure befreit werden. Wenn man das Metall daraufhin gut und gründlich abtrocknet, hat man erst einmal für gewisse Zeit gegen Korrosion vorgesorgt.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 11.12.2007 |
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