Eine Lebensversicherung gehört zur Gruppe der Individualversicherungen und dient zur Versicherung des Todesfallrisikos (im Falle einer Kapital- oder Risikolebensversicherung) oder des Langlebigkeitsrisikos (im Falle einer Rentenversicherung). Darüber hinaus gibt es noch einige Sonderformen, wie Berufs- /Aussteuer- und Sterbegeldversicherungen.
Die Leistung der Lebensversicherung erfolgt nach dem Versicherungsfall. Dies gestaltet sich wie folgt:
- Leistung nur im Todesfall im Verlauf der Versicherungszeit (Risikolebensversicherung)
- Leistung nur im Erlebensfall (Rentenversicherung)
- Leistung im Todesfall im Verlauf der Versicherungszeit oder bei Ablauf (Kapitallebensversicherung)
Die kapitalbildenden Lebensversicherungen unterscheiden sich anhand ihrer Geldanlage:
- klassische kapitalbildende Lebensversicherung.
Der Versicherer verwaltet das Anlagekapital und sichert es ab, wodurch eine bestimmte Mindestauszahlung
am Ende der Laufzeit sichergestellt ist.
- fondsgebundene Lebensversicherung.
Das verwaltete Kapital wird in meist mehreren Investmentfonds verwaltet, wobei der Versicherungsnehmer
diese in der Regel auch selbst auswählen kann. Hierdurch besteht die Chance einer höheren Rendite, aber
auch keine Garantie mehr für eine Mindestauszahlung mehr gegeben ist.
- Indexgebundene Lebensversicherung.
Ähnlich, wie eine fondsgebundene Lebensversicherung, statt in Investmentfonds wird das Vermögen
entsprechend eines Index angelegt.
Die größten und bekanntesten britischen Versicherer sind Clerical Medical, Standard Life und Canada Life.