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Die Bienenwachskerze
von Frank Rösler; veröffentlicht am 18.02.2008
Die Bienenwachskerze Nach der Entdeckung von Stearin und Paraffin musste der Bienenwachs aus dem Kerzengeschäft zurücktreten, doch es war nicht ganz vergessen. Denn das in der Lebensmittelbranche unter E 901 bekannte Wachs ist nicht weg zu denken. Es wird zum Beispiel verwendet für einen dünnen Überzug bei Lebensmittel auf Gelantinebasis. Im Zuge der Bio–Bio Entwicklung feiert auch die Bienenwachskerze ihr Comeback. Aus vielen Geschenkartikelläden schon verbannt, kehrt sie wieder in die Regale zurück. Denn die Verbraucher wünschen auch in der Wachsproduktion die Rückkehr zu den umweltfreundlichen Wurzeln und sind auch bereit für diese Qualität zu bezahlen, wie in so vielen anderen Bereichen. Die Kerze aus Bienenwachs überzeugt nicht durch ausgefallene Farben oder Formen ihr Publikum, sondern durch ihre Einfachheit. Der frische Duft der Blüten ist nicht nur in der Außenschicht der Kerze, sondern im gesamten Wachs. Diese Kerze braucht auch keine auffallenden Farben, sie ist durch ihre natürliche Farbe beliebt. Diese gelbliche Farbe kommt durch den Pollenanteil im Wachs zustande und kann durch ausbleichen entfernt werden. Bienenwachskerzen gibt es, wie bei Kerzen aus Stearin, in allen Varianten, ob als Spitzkerze, Kugelkerze oder Stumpen. Auch der Anteil des Bienenwachses in der Kerze variiert und bietet somit einem großen Kreis von Käufern eine Auswahl. Eine besondere Form der Bienenwachskerze ist die gewickelte Kerze. Sie wird aus einer oder mehreren Wachsplatten hergestellt. Diese Platten haben die typische Wabenform, was sie so interessant gestaltet, und werden durch umwickeln des Dochtes zu einer Kerze. Auch mit dieser Variation der Bienenwachskerze lassen sich verschiedene Ausführungen realisieren, die trotzdem noch ihre Einfachheit behalten. Sehr beliebt sind Stumpenkerzen in Wabenform, aber auch handgeknetet Bienenwachskerzen sind zur Zeit sehr aktuell. Der neuste Schrei in sachen Bienenwachskerzen ist es den Wachs der Biene einzufärben, um dann eine Kerze in der gewünschten Kundenfarbe zu erhalten, wie zum Beispiel rot oder blau. Der Vielfalt sind keine grenzen gesetzt.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 18.02.2008 |
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