Die 6 Vitamine
von Kerstin Kraps; veröffentlicht am 07.09.2007
Um gesund zu bleiben, benötigt jeder Mensch chemische Stoffe, die Vitamine
genannt werden. Da der menschliche Körper sie nicht selbst herstellen kann,
müssen diese über die Nahrung aufgenommen werden. Seefahrer bemerkten bereits
sehr früh, dass bestimmte Nahrungsmittel wichtig für die Gesundheit waren und
die zum nötigen Bootszubehör
genauso gehören wie der damals oft getrunkene Rum. Auf langen Reisen, wenn
Seeleute über diesen Zeitraum keine Früchte oder frisches Gemüse zu sich nahmen,
erkrankten sie an der Krankheit "Skorbut". Nach ungefähr 2 Monaten wurden die
Seeleute müde, bluteten schnell und Wunden heilten nicht mehr. Außerdem
lockerten sich die Zähne und die Menschen starben dann oft an harmlosen
Infektionskrankheiten wie Durchfall oder Grippe.
Gegen 1800 wurde von einem englischen Arzt entdeckt, dass vor allem Zitronensaft
die Krankheit "Skorbut" wirksam bekämpfte. Aus diesem Grundnahmen
früher die Seeleute jeweils ein Fass mit Äpfeln und Zitronen mit auf Fahrt, um
einen Vitaminmangel vorzubeugen. Erst gegen 1935 wurde von 2 Forschern
herausgefunden, dass das Vitamin C oder die Ascorbinsäure dafür verantwortlich
war.
Heutzutage sind 6 Vitamine bekannt: A, B, C, D, E und K.
Vitamin A nimmt man über Milch, Eier und Butter auf.
Vitamin B besteht aus 10 verschiedenen Stoffen. Diese sind vor allem in Milch,
Fleisch und Hefe enthalten.
Vitamin D ist in Milch, Butter, Eigelb und Lebertran vorhanden.
Vitamin E erhält man über pflanzliche Öle und Vollkornbrot.
Vitamin K bekommt man über Spinat, Kohl und Leber .
Die 4 Vitamine A, D, E und K werden im Körperfett gespeichert. Aus diesem Grund
braucht man diese nicht jeden Tag mit der Nahrung aufnehmen. Die Vitamine B und
C werden nicht gespeichert, deshalb sollte man sich jeden Tag damit ausreichend
versorgen. Es gibt aber kein Nahrungsmittel das alle Vitamine beinhaltet. Aus
diesem Grund ist eine möglichst vielseitige
Ernährung wichtig, die individuell
auf jeden Menschen abgestimmt sein sollte.
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