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Dickdarmkrebs-Vorsorge, ein wichtiges Thema
von A.Gerhard; veröffentlicht am 03.10.2008
Wenn man in der Familie bei unterschiedlichen Personen gehäuft Dickdarmkarzinome (auch Colon-CA genannt) vorfinden kann, so ist einem durchaus geraten ab einem gewissen Alter eine sog. präventive Darmspiegelung durchführen zu lassen.
Wozu macht man diese Darmspiegelung? Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten: Um frühzeitig mögliche bösartige Veränderungen an der Dickdarmwand erkennen zu können und rechtzeitig einschreiten zu können, bevor es zu spät ist und sich Polypen bösartig entwickelt haben.
Gerade Männer sind bezüglich der Vorsorgeuntersuchungen sehr zurückhaltend. Sie wollen nicht als das schwache Geschlecht dastehen, dass es evt. krank sein könnte, deshalb gehen viele Männer gar nicht erst zu einem Arzt oder umgehen immer wieder die Vorsorgetermine.
Dabei ist die Darmspiegelung ein wichtiger diagnostischer Teil der heutigen Medizin, ausgereift und weitgehend schmerzfrei. Die Untersuchungsmaterialien werden immer feiner, die Endoskope werden immer biegsamer und sind dadurch angenehmer für den Patienten.
Gerade wenn man zur oben erwähnten Patientengruppe gehört, sollte man sich zu möglichen präventiven Maßnahmen Termine in Spezialpraxen geben lassen. Dort erhält der Patient eine gute Betreuung und die behandelnden Ärzte sind für alle Fragen offen. Sicher kann auch die eine oder andere Frage beim Hausarzt abgeklärt werden. Fragen zur Darmspiegelung selbst wird er nicht vollständig erklären können, da dies nicht sein Fachgebiet darstellt.
Auch die untersuchenden Ärzte wissen, dass eine Darmspiegelung einen negativen Beigeschmack hat, auch sie sind bestrebt diese Untersuchung dem Patient so angenehm wie nur irgend möglich zu machen. Die Ärzte sind immer als Ansprechpartner gegenwärtig, auch während der Untersuchung können Fragen gestellt werden. Der Patient hat in manchen Praxen sogar die Möglichkeit gemeinsam mit dem Untersuchenden auf den Bildschirm zu sehen. Der Arzt kann dem Patienten Unregelmäßigkeiten an der Darmwand sofort aufzeigen und auch erklären wie solche Veränderungen aussehen bzw. wie eine gesunde Darmschleimhaut auszusehen hat. Als Patient fühlt man sich dadurch gut aufgehoben und betreut. Das Vertrauensverhältnis zum Arzt / zur Ärztin wird so vertieft.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 03.10.2008 |
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