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Finanzen


 

Brauche ich ein Tagesgeldkonto?

von Witold Buenger; veröffentlicht am 09.06.2008
Zum Thema Tagesgeld stößt der Nutzer im Internet regelmäßig auf neue Meldungen. In der Mehrzahl aller Fälle wird dann für neue Konten geworben, es winken scheinbar noch mehr Zinsen bei noch mehr Freiheiten. In diesen Tagen beschäftigt die Kaupthing Bank die einschlägigen Foren, das Geldinstitut präsentiert das „Edge Tagesgeldkonto“ und winkt mit 5,65 Prozent Zinsen. Generell sollten jedoch nicht nur die Rechte, sondern immer auch die Pflichten näher betrachtet werden, das heißt in diesem Fall die Vertragsbindungen.
Doch wie unterscheidet sich Tagesgeld eigentlich vom so genannten Festgeld?
Der wesentlichste Unterschied ist die Zugriffsmöglichkeit. Auf das Tagesgeldkonto kann täglich zugegriffen werden, das Geld steht also jederzeit zur Verfügung. Trotzdem ist diese Art des Kontos kein Ersatz für das herkömmliche Girokonto, es wird vielmehr zusätzlich geführt, auch wenn es vorübergehend durchaus in Transaktionen mit einbezogen werden kann.
Des Weiteren unterscheiden sich die Zinsen teilweise sehr stark von denen, der gewohnten Festgeldkonten. Bei gewissenhafter Suche kann der Geldanleger ein Kontoangebot finden, welches ihm so letztendlich weitaus mehr Einnahmen aus dem angelegten Geld heraus bringt. Dabei stehen viele Tagesgeldkonten beim Thema Einlagensicherung und Garantie den traditionellen Sparbüchern in nichts mehr nach. Zudem ist die Kontoführung meist kostenlos. Im Netz existieren zahlreiche Vergleichs- und Ratgeberseiten zum Thema Tagesgeld. Diese sollten auch dringend genutzt werde, um zu prüfen ob das favorisierte Angebot ein passendes ist, ob die Zinssätze innerhalb des Erwartungshorizontes liegen und ob die Zinshistorie Stabilität verspricht. Des Weiteren sollten natürlich alle Rahmenbedingungen gründlich studiert und auf eventuelle versteckte Kosten geprüft werden. Dies ist besonders wichtig, da die meisten Konten immer online erstellt werden, der Vertrag zwischen Geldinstitut und Anleger wird also im Internet abgeschlossen. Einen Berater vor sich, hat der Interessent deshalb in den seltensten Fällen. Es ist also die Aufmerksamkeit des Sparers gefragt.
Auch die Verwaltung erfolgt oft im Internet, auf Wunsch kann dies aber auch auf dem Postweg geschehen.
Wer sich allerdings erst einmal durch den Angebotsdschungel gekämpft hat, wird vielleicht mit einem umso besseren Angebot und einem Zinssatz der glücklich macht belohnt.



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NameWitold Buenger
Emailwitoldbuenger[at]web.de
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veröffentlicht am09.06.2008
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