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Finanzen


 

Berufsunfähigkeit muss versichert sein

von Thomas Nissen; veröffentlicht am 04.05.2007
Heutzutage ist, zusätzlich zu vielen Pflichtversicherungen vor allem eine Versicherung auf freiwilliger Basis eine der wichtigsten Absicherungen, welche getroffen werden sollten. Die Versicherung einer Berufsunfähigkeit.

Berufsunfähig ist, wer den erlernten und/oder den ausgeübten Beruf nicht mehr nachgehen kann, vornehmlich aus gesundheitlichen Gründen. Dies bedeutet meist, dass die finanzielle Versorgung der Einzelperson, aber auch den Unterhaltspflichten die evtl. für die berufunfähig gewordene Person bestehen, nicht mehr Rechnung getragen werden kann und zusätzlich zum gesundheitlichen Schaden auch noch ein erheblicher, finanzieller Schaden eintritt, der ohne solch eine Berufsunfähigkeitsversicherung nur schwer aus eigener Kraft aufgefangen werden kann.

Vor allem Menschen mittleren bis fortgeschrittenen Alters sind betroffen und auch Personen, die einem gesundheitsgefährlichem Hobby, oder einer entsprechenden Sportart nachgehen. Als Beispiel ist dort ein Postzusteller zu nennen, der sich bei Fussball in der Freizeit verletzt und dessen Knie dadurch steif bleibt. Der tägliche Arbeitsweg zu Fuss, oder mit dem Fahrrad ist so nicht mehr möglich.

Natürlich existiert im Sozialstaat Deutschland eine Absicherung gegen die größten Nöte der Menschen, die natürlich auch in so einem Fall greift, doch sichert diese staatliche Rente nur einen minimalen Teil von dem ab, was ein Mensch wirklich benötigt und füllt das entstandene Finanzloch nur ungenügend. Verlassen sie sich also nicht auf die Erwerbsminderungsrente und sichern sie sich zusätzlich, privat ab.

Eine günstige Berufsunfähigkeitsversicherung ist vor allem für jüngere und gesunde Personen finanziell interessant und kostet selten mehr als zwischen 15 und 25 Euro monatlich. Teurer wird es bei gesundheitlichen Risiken, bei entsprechender Lebensführung und auch bei einer voran gegangenen Krankengeschichte, sowie bei höherem Alter. Auch eine, über der ublichen Basis liegende, vertraglich vereinbarte Rentenhöhe ist ein Kostenfaktor, die eine Berufsunfähigkeitsversicherung teuer werden lassen.

In jedem Fall lohnt sich ein akribischer Angebotsvergleich, denn vor allem im Bereich Berufsunfähigkeitsversicherungen gibt es verschiedenste Angebote und zumindest einen Teil zu kennen und vergleichen zu können, spart u. U. bares Geld.


Informationen zum Autor
NameThomas Nissen
Emailthomas.nissen[at]gmail.com
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veröffentlicht am04.05.2007
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