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Autoversicherung: Nano? Na nu!
von Mark Lauterwein; veröffentlicht am 09.03.2008
Die Glanznummer des Genfer Autosalons stammte aus Mumbai: Auf der Ausstellungsbühne präsentierte das indische Unternehmen Tata Motors eine Luxus-Variante seines Billig-Wagens Nano. Leider wird es in Europa den Nano demnächst nicht geben – aber andere Modelle aus Indien schon.
Normalerweise wäre eine Pressemappe kein Grund, sich aufzuregen – besonders wenn sie inhaltlich nicht so viel zu bieten hat. Aber rund um den Tata-Stand auf dem Genfer Autosaloon wurde tatsächlich geschubst und gerangelt. Das Tata-Fieber hat - wie längst schon der Rest der Autowelt - jetzt auch das beschauliche Genf ergriffen. Der Nano ist ein Geistesprodukt des Ratan Tata, Leiter des indischen Konglomeraten Tata. Im Januar 2008 enthüllte er zum ersten Mal den 1700 Euro teuren Kleinwagen und seitdem haben seine Auftritte viel Aufmerksamkeit auf ihn gelenkt.
Ursprünglich wollte Tata die Genfer Ausstellung als Bühne für seine gesamte Produktpalette nutzten und sie dadurch auch für die europäischen Autofans schmackhaft machen. Tata hat den Nano als günstigstes Auto der Welt verkündet. Die Luxus-Version war zum ersten Mal in Europa in Genf zu bewundern. Zwar kann man das kleine Auto vom Stil her nicht als bahnbrechend bezeichnen und so vergleichen Pressestimmen den Kleinwagen äußerlich schon mal gerne mit einem Altglascontainer. Was die Innenausstattung betrifft, bietet der Luxus-Nano viele Extras wie beispielsweise Klimaanlage zum kleinen Preis. Der Listenpreis der Luxus-Variante des Nano steht noch nicht fest, aber auch wenn er zweimal so viel kostet wie die billigste Variante, beliefe sich der Endpreis auf keine 4.000 Euro. Ratan Tata ist überzeugt davon, dass der Luxus-Nano gute Chancen auf Erfolg in Europa hat.
Mit anderen Modellen hat die Marke Tata in manchen europäischen Ländern bereits eine deutliche Präsenz aufgebaut. Die brandneue Version des Indica wird demnächst in Italien und Spanien eingeführt und ab Herbst auch in der Türkei vertrieben. Debaris Ray, Marketingchef bei Tata, ist überzeugt, dass ihr Fahrzeug in absehbarer Zeit auch auf deutschen Strassen zu sehen sein wird. Allerdings wird der Fokus zunächst auf die südeuropäischen Märkte gelegt.
Abgesehen davon, dass der Nano bunt und billig ist, gäbe es einen zusätzlichen Anreiz für Kunden in Westeuropa: die niedrigen Nebenkosten. Der Besitz eines Nano würde dem Fahrer die günstigste Autoversicherung wegen dem kleinen Hubraum und die beeindruckenden Abgasbemessungsdaten fast garantieren. Im Zuge der „grüne“ Maßnahmen der Bundesregierung, ist eine günstige Kfz Versicherungnur eine der vielen Bemühungen zur Reduzierung der allgemein fortschreitenden Luftverschmutzung.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 09.03.2008 |
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