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Auto & Verkehr


 

Autoleasing

von Tanja Komjahn; veröffentlicht am 09.01.2008
Der Begriff Leasing stammt aus der englischen Sprache (to lease: mieten, pachten) und meint die Überlassung zum Gebrauch einer Sache auf bestimmte Zeit gegen Berechnung. Eine besondere Art vom Leasing stellt das Auto-Leasing dar.

Autoleasing ist aus steuerlicher Sicht für Selbstständige sehr vorteilhaft, auch immer mehr nicht selbstständige Menschen entscheiden sich ihren PKW zu leasen anstelle es käuflich im Autohaus zu erwerben. Beim Kfz-Leasing zahlt der Leasingkunde mit den Raten lediglich den Gebrauch des Fahrzeuges. Es wird kein Kapital gebunden und der Leasingnehmer erhält sich Reserven für andere Ausgaben.

Bevor der Fahrzeugnutzer sich aber für einen Leasingvertrag entschliessen sollte, sollte man sich vorher Gedanken über die richtige Art des Leasing-Vertrages machen. Dabei wird zwischen zwei Arten von Verträgen getrennt unterschieden.

Auf der einen Seite gibt es den Vertrag mit Kilometerausgleich, bei dem der entscheidende Fakt ist, dass das Fahrzeug am Ende der Leasinglaufzeit an den Leasinggeber zurück gegeben werden muss. Nach der Rückgabe des PKWs werden mit dem Leasingnehmer einzig die Mehr-KM oder die Minderkilometer einzeln verrechnet und alle Beschädigungen, die außerhalb der normalen Nutzung liegen.

Die zweite Variante ist der RW-Vertrag. Beim RW-Vertrag ist die Besonderheit, dass der Leasingnehmer das gesamte Restwertrisiko hat. Das heisst, dass der Restwert für den teilnehmenden Leasingnehmer schon bei Vertragsabschluss verbindlich ist. Wenn nach Verkauf des PKWs nach Vertragsende Differenzen entstehen, wird diese mit dem Leasingnehmer verrechnet. Geringere Erlöse gehen komplett zu seinen Lasten, an Mehrerlösen wird der Leasingnehmer zu 3/4 beteiligt.

Für den Leasingnehmer ist es aus diesem Grund ausgesprochen bedeutsam, sich vor Abschluss des Vertrages noch eingehenden drüber nachzudenken, zu vergleichen und sich dann für die richtige Variante des Vertrages zu entscheiden, damit es am Ende des Vertrages kein schlimmes erwachen gibt.


Informationen zum Autor
NameTanja Komjahn
Emailt.komjahn[at]gmail.com
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veröffentlicht am09.01.2008
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