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Auto & Verkehr


 

Mit dem Auto in England

von Andreas Mettler; veröffentlicht am 23.09.2007
Verlässt man im eigenen Land mit dem Fahrzeug die Fertiggarage, weiß man meistens, worauf man sich einrichten muss: rechts vor links, bei grün darfst du gehen, bei rot bleibst du stehen, blinkt die Ampel gelb, ist sie außer Betrieb und vieles mehr. Doch worauf müssen Sie achten, wenn Sie in Ihrem England-Urlaub einen Wagen mieten? Viele England-Urlauber berichten immer wieder mit einem Schmunzeln im Gesicht, wie sie schon beim Einstieg den ersten Fehler begangen haben. Sie haben es bereits erraten: Sie müssen natürlich rechts einsteigen, da sich die Lenkung bei britischen Fahrzeugen auf der rechten und nicht wie bei uns auf der linken Seite befindet. Möchten Sie jetzt links abbiegen, dürfen Sie in keinem Fall wie gewohnt auf die andere Straßenseite wechseln, sondern bleiben wegen des Linksverkehrs auf der linken Fahrspur. Auch beim Rechtsabbiegen ist dabei das genaue Gegenteil zu achten, da sie sonst in ein entgegen kommendes Fahrzeug hineinfahren könnten und danach beide Autos zurück in ihre Garagen und Sie vielleicht ins Krankenhaus gebracht werden müssen. Der Urlaub wäre dann natürlich gelaufen. Da der Engländer jedoch an sich ein sehr vorsichtiger Autofahrer ist, der sich auch auf Autobahnen an das Tempolimit von 70 Meilen pro Stunde hält, was ungefähr 110 km/h entspricht, ist es unwahrscheinlich, dass es zu solch einem Horrorszenario kommt. Viele Urlauber vom Festland gewöhnen sich auch recht schnell an diese Umstellungen, so dass man davor keine Angst haben muss. Auch an die in Deutschland geltenden Regeln zum Telefonieren am Steuer, Gurtpflicht und Falschparken muss man sich in England halten. Die Promillegrenze liegt dort bei 0,8. Gelbe Streifen in einfacher oder Doppelter Ausführung zeigen dem PKW-Fahrer ein Park- und Halteverbot an. Müssen Sie doch einmal wegen eines Unglücks die Polizei oder den Notruf alarmieren, wählen Sie die 999 oder, sofern Sie ein Mobiltelefon benutzen, die aus Deutschland bekannte Notrufnummer 112. Wenn Autos in England in Werkstätten oder eigene Fertiggaragen abgeschleppt werden müssen, so kann man dort die Automobile Association oder den Royal Automobile Club anrufen, die sich zügig um solche Probleme wie hierzulande der ADAC kümmern. Bei Eis und Schnee sollte man das Auto in England jedoch in der Garage lassen, da es wegen der Seltenheit selbiger, kaum Schneeräumfahrzeuge gibt, die die Autobahnen frei räumen könnten.


Informationen zum Autor
NameAndreas Mettler
Emailpresse[at]mettlerweb.de
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veröffentlicht am23.09.2007
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