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Auswirkungen der Abgeltungssteuer auf Aktien
von Jette Ganz; veröffentlicht am 03.06.2008
Durch die Abgeltungssteuer ab 01. Januar 2009 werden Risiken von Aktien und Aktienanleihen nicht mehr belohnt! Das heißt für Anleger: überlegt handeln und eventuell in andere Anlageformen investieren, beispielsweise Lebensversicherungen, sonst fallen die Gewinne der Abgeltungssteuer zum Opfer.
Die Abgeltungssteuer 2009 wirkt durch den Wegfall des Halbeinkünfteverfahren und der Spekulationsfrist sehr belastend für Geldanleger. Zusätzliche Steuerbelastungen durch Abgeltungssteuer sind kaum vermeidbar!
Ein Vorteil für Anleger welche in Aus- oder Inlandsaktien investieren ist noch eine geringe Versteuerung der Dividenden. Bisher müssen Sie Dividenden mit 50 Prozent, ab 1. Januar 2009 jedoch mit 100 Prozent versteuern (Halbeinkünfteverfahren).
Diese Änderung wird wahrscheinlich dafür sorgen, dass sich die Abgeltungssteuer auf Zinserträge sehr negativ auswirkt. Daher ist es empfehlenswert nach Alternativen Ausschau zu halten mit denen man die Abgeltungsteuer zu sparen
kann, da empfiehlt sich beispielsweise die Riester - oder Rürup Rente.
Mit der Einführung der Abgeltungssteuer 2009 wird die Riester Rente interessanter den je, da sie nicht Abgeltungssteuer betroffen ist und sowohl Einzahlungen, als auch Zinsen steuerfrei bleiben.
Wenn Sie zu den Aktionären gehören, die in Inlandsaktien investieren wird Sie die Abgeltungssteuer besonders schwer treffen, da der Entfall der Spekulationsfrist und des Halbeinkünfteverfahren harte Folgen, besonders für die Attraktivität ihrer Aktien, haben könnte.
Durch den Verlust eines Viertels der Kursgewinne, die bisher den Reiz der Aktienanlage ausmachen, sinkt die Nach- Steuer- Rendite deutlich. Neben den lohnenden Renditen von Dachfonds dürften aber Dividendenwerte, trotz Abgeltungssteuer, auf lange Sicht mit die höchsten Renditen unter allen Anlageformen abwerfen. Zudem können Aktionäre mit Wirksamwerden der Abgeltungssteuer ab 2009 ihre Verkaufsentscheidungen unabhängig von der Haltedauer treffen, da die Spekulationsfrist entfällt. Grundsätzlich sollte die zur Steuerreform gehörende Absenkung der Unternehmenssteuern für höhere Nettogewinne sorgen.
Durch die einheitliche Abgeltungssteuer von 25% endet die Vorzugsbehandlung von Aktien.
Daher ist nicht pauschal zu sagen wie sich Abgeltungssteuer auf einzelne Aktienanleger auswirkt. Die Mehrbelastung aus der Neuregelung Abgeltungssteuer hängt vom bisherigen persönlichen Steuersatz ab.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 03.06.2008 |
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