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Kredite


 

Die Aufnahme eines Studentenkredits

von Ann-Sophie Clausen; veröffentlicht am 19.12.2007
Mit dem, durch den Studentenkredit erhaltenen, finanziellen Spielraum, können sich die Studenten voll und ganz auf ihr Studium konzentrieren. Abgesehen von der Finanzierung des Studiums können auch die Lebenshaltungskosten finanziert werden.
Diese Fakten hören sich ja sehr vielversprechend an. Aber wie sieht es mit den Nachteilen dieser Kreditform ab? Der erste ist schnell entdeckt: Ein Studentenkredit ist eigentlich ein völlig normaler Kredit, der ebenfalls inklusive Zinsen an die Bank zurückgezahlt werden muss. Anders ist hierbei, dass die Kreditsumme in monatlichen Raten ausgezahlt wird. Durch die Rückzahlung eines Kredits kann es bei Studenten sehr schnell zu einer Überschuldung kommen. In diesem Fall sollte schnellstens ein Schuldenberater aufgesucht werden, der die Probleme mit dem Studenten besprechen kann. Sehr viele Kreditnehmer verlassen sich darauf, im Anschluss an das Studium sofort einen Arbeitsplatz zu finden. Angesichts der heutigen Arbeitsplatzsituation ist dies aber eher fraglich.
Ein weiteres Problem kann entstehen, wenn der Student den Anforderungen eines solchen Studiums nicht gewachsen ist und er die Laufbahn abbrechen muss. Dann steht er ganz ohne Abschluss da und bleibt wahrscheinlich auf den Schulden sitzen. Um auf dem hiesigen Kreditmarkt den Überblick nicht zu verlieren und um nicht irgendein „billiges“ Angebot abzugreifen, sollte man sich vorher gründlich informieren und alle Angebote durchrechnen. Wichtig bei Abschluss eines solchen Vertrag ist, dass die Dauer, die Art und der Zeitpunkt der Aufnahme genau festgelegt und die Rückzahlungskonditionen genauestens geprüft werden.
Ein Vorteil kann sein, wenn das Studium in den ersten Semestern durch die Eltern mitfinanziert wird oder ein Studentenjob angenommen wird und erst gegen Ende der Studienzeit den Kredit aufgenommen wird. Dadurch kann der Stress durch die finanzielle Belastung am Ende des Studiums verhindert werden.
Für Menschen, die sich ihr Studium nicht durch einen Studentenkredit finanzieren wollen, für die gibt es als Alternative unter anderem die Stipendien. Diese werden an sozial, gesellschaftlich oder politisch engagierte junge Menschen vergeben. Auch Studienbeitragsdarlehen bieten sich zur Finanzierung des Studiums eher an, als der Studentenkredit, da diese immer noch günstiger sind.


Informationen zum Autor
NameAnn-Sophie Clausen
Emailann-sophie.clausen[at]web.de
Anzahl Artikel1
Informationen zum Artikel
veröffentlicht am19.12.2007
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