Apfelkuchen wird vor allem in Deutschland sehr gerne gegessen und auch selber gebacken. Dabei ist wohl kaum ein Kuchen so vielfältig wie der Apfelkuchen. Es gibt unzählige Rezepte und natürlich sind sie je nach Region vollkommen unterschiedlich. In der Regel wird der Apfelkuchen auf einem Backblech oder in einer Springform gebacken. Je nach dem verwendet man als Grundteig einen Hefeteig, Mürbeteig oder Rührteig.
Der Teig liefert die Basis des Apfelkuchens und ist somit entscheidend für ein Gelingen des Apfelkuchens. Vor allem beim Mürbeteig ist die rasche Zubereitung äußerst wichtig. Ebenfalls sehr wichtig, die Butter sollte stets gut gekühlt verwendet werden. Am besten man kühlt die Butter vorher in Eiswasser.
Durch zu langes Kneten wird der Teig warm und lässt sich nicht mehr vernünftig formen. Daher den Mürbeteig nie zu lange kneten. Die Körpertemperatur der Hände erwärmt den Teig dabei zu stark. Der Teig wird bröselig und die Backform kann nicht mehr richtig eingekleidet werden.
Für einen guten Apfelkuchen werden am besten säuerliche Äpfel verwendet. Optimalerweise sollten es natürlich heimische, also Deutsche Apfelsorten sein. Durch die Säure in den Äpfeln wird der Apfelkuchen nicht so süß und schmeckt viel besser. Hinzu können beispielsweise noch Nüsse, Rosinen und verschiedene Gewürze kommen.
Durch die vielen Variationsmöglichkeiten kann der Apfelkuchen das ganze Jahr über gebacken werden. Im Winter vielleicht eher ein Rezept mit Zimt und Nüssen und im Sommer etwas Erfrischendes mit Quark und Zitrone.
Auch für Back-Anfänger ist Apfelkuchen hervorragend geeignet. Am besten sucht man sich ein einfaches Apfelkuchen Rezept und probiert es aus. Je nach Backofen können die Backzeiten etwas von den Rezeptvorgaben abweichen. Am besten sticht man von Zeit zu Zeit mit einer langen Nadel in den Kuchen um zu prüfen ob er gar ist. Sobald kein flüssiger Teig mehr an der Nadel kleben bleibt, ist der Kuchen fertig und kann aus dem Ofen genommen werden.