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Akkupunktur
von Oliver Hübner; veröffentlicht am 28.02.2008
Das Wort Akupunktur stammt aus dem Lateinischen, von dem Wort pungure abgeleitet, was soviel wie "stechen" bedeutet.
Den Ursprung aber hat sie in der traditionellen chinesischen Medizin (ältestes Heilsystem menschlicher Kulturen).
Die Akkupunktur ist eine Reflextherapie. Bei diesem Naturheilverfahren werden Nadeln in Hautpunkte verschiedenster Körperteile gestochen. Dadurch entsteht spontan oder auf Druck ein schmerzhafter Stich auf der betroffenen Hautpartie. Heutzutage muss darauf geachtet werden, dass die Nadeln Sterilität aufweisen, damit keine Infektionen entstehen. Reize, welche durch das Setzen der Nadeln entstehen, werden über so genannte Nervenleitungswege geleitet und stimmulieren somit die inneren Organe.
Es wurden Abwandlungen entwickelt, die einfacher in der Anwendung waren, da sich viele Ärzte nicht mit diesem Thema vertraut machen wollten.
Es gibt verschiedene Akkupunkturformen. Die bekannteste ist die Körperakupunktur, welche auf 22 gedachten Längslinien (Meridiane) des Körpers basiert. Es werden bei diesem Verfahren zirka 300 Akupunkturpunkte verteilt, wo Lebensenergie durchfließt.
Erwähnenswert wäre auch noch die Handakupunktur, bei der sich fast auf der ganzen Hand Meridiane befinden.
Grundsätze:
Der Patient sollte tief Luft holen, einmal durchschnaufen, sich entspannen und sich in einer angenhmen, möglichst lautlosen Umgebung befinden. Man kann die Akupunktur verschiedenfach durchführen. Entweder der Patient sitzt bequem auf dem Stuhl oder er liegt bequem auf einem Bett oder einer Trage. Die Dauer des Verfahrens wird zwischen ein viertel bis halben Stunde angegeben. Vor der Anwendung, sollte möglichst eine kurze Massage der zu behandelnden Region statt finden. Nach der Beendigung der Akupunktur sollte sich der Patient noch fünf bis zehn Minuten ausruhen und nicht gleich aufstehen. Dies wirkt für den Patienten entspannend und wohltuend.
Das Verfahren der Akupunktur wird bei folgenden Indikationen (Einsatzgebiet) angewendet:
- vor allem bei funktionellen und chronischen Schmerzen
- neurologischen Störungen
- Schlafstörungen
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Wann darf man Akupunktur nicht anwenden?
- bei Tumorerkrankungen
- Patienten mit Hauterkrankungen
- Patienten mit Verbrennungen
- psychisch instabilen Patienten
- Epilipsiepatienten (Patienten mit Krampfanfällen)
- Babys, Säuglingen, Kleinkindern (da gibt es extra Akupunkturverfahren)
- Patienten, die nicht an Akupunktur glauben (wird kein Erfolg erzielt)
Fazit: Man muss an Akupunktur glauben und eine passende Indikation besitzen, sonst bringt dieses Verfahren keinen Erfolg.
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Informationen zum Artikel
| veröffentlicht am | 28.02.2008 |
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